Kontrollen aus der Luft
Darum fliegen wieder Helikopter über Remscheid und Solingen
Der Übergangsnetzbetreiber Amprion überprüft zwischen dem 12. Januar und Mitte Februar erneut seine Leitungen. Auch das Bergische Land ist betroffen. Was dabei genau passiert.
Bergisches Land. Wenn zwischen dem 12. Januar und bis Mitte Februar über dem Bergischen Land Helikopter fliegen, ist das kein Grund zur Sorge. Denn der Übergangsnetzbetreiber Amprion überprüft aus der Luft seine Höchstspannungsfreileitungen in ganz Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern. Dadurch sollen Schäden frühzeitig erkannt und behoben werden. „Falls es im Winter zu angespannten Versorgungssituationen kommen sollte, ist es umso wichtiger, dass das Stromnetz technisch fehlerfrei arbeitet“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
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Wer ist Amprion?
Amprion ist ein Übergangsnetzbetreiber. Er betreibt knapp 11.000 Stromkreiskilometer in ganz Deutschland. Es handelt sich um ein Höchstspannungs-Stromnetz (220 und 380 Kilovolt). In Nordrhein-Westfalen befinden sich circa 300 Masten und 1100 Stromkreiskilometer.
Warum werden die Leitungen geprüft?
Durch die Kontrollflüge möchte Amprion die Leitungsbestandteile erfassen und mögliche Schäden frühzeitig erkennen. Die Sichtkontrollen aus der Luft ergänzen dabei die Bodeninspektionen, bei denen die Stromleitungen abgelaufen und Masten bestiegen werden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
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Wie funktionieren die Kontrollen?
Die Hubschrauber fliegen mit rund 30 bis 40 Kilometern pro Stunde an den Leitungen vorbei. Dabei werden die Leitungen mit speziell hochauflösenden Infrarotkameras kontrolliert, um Seilschäden und thermische Auffälligkeiten zu erkennen. Die Aufnahmen werden nach dem Ende der Flüge ausgewertet, gravierende Mängel werden sofort repariert, heißt es.
Sind die Flüge für die Piloten herausfordernd?
Laut Amprion sind die Flüge für die Piloten besonders herausfordernd, da sie in niedrigen Flughöhen bis auf wenige Meter an die Masten und Leitungen heranfliegen müssen.
RGA