Er trägt einen ganz besonderen Glücksbringer immer bei sich!
Wer sich das Gewehr des deutschen Biathleten Justus Strelow (29) genauer anschaut, dem fällt auf, dass da etwas silbern glänzt. Das ist nicht etwa ein Hightech-Teil, sondern ein ganz besonderes Schmuckstück: sein Verlobungsring. Strelow hat ihn am Visierrädchen befestigt – also dort, wo er je nach Wind nachjustiert.
Strelow zu BILD: „Ja, das ist sozusagen mein Verlobungsring. Den Ring hatte mir meine Frau als Glücksbringer für die Saison 2023/24, also den Winter vor unserer Hochzeit, geschenkt, und jetzt habe ich ihn weiterhin immer bei mir, aber eben fixiert am Diopter.“

Der Ring ist an Strelows Gewehr am Visierrädchen befestigt
Foto: picture alliance/dpa
Vom Antrag auf den Philippinen zur Traumhochzeit
Strelow und seine Elisa sind schon seit Jahren ein Traumpaar. Im Mai 2023 machte er ihr auf den Philippinen in traumhafter Kulisse einen Heiratsantrag. Knapp ein Jahr später gaben sich die beiden in Thüringen, in der Nähe von Erfurt, das Ja-Wort. Strelow: „Es war eine perfekte Hochzeit, ganz nach unseren Vorstellungen.“
Am 26. Juli vergangenen Jahres kam dann ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt. Die Geburt von Karl gaben sie auf Instagram bekannt mit den Worten: „Hallo, kleines Wunder“.
Enttäuschung im Sprint von Oberhof
Strelow gilt vielleicht auch dank des Glücksbringers am Gewehr als einer der besten Schützen im deutschen Biathlon. Beim Sprint am Donnerstag beim Heim-Weltcup in Oberhof fehlte ihm bei nebeligen Bedingungen etwas der Durchblick. Drei Fehler im Stehendanschlag warfen ihn weit zurück. Beim hochemotionalen Sieg des Italieners Tommaso Giacomel für seinen verstorbenen Freund Sivert Guttorm Bakken (†27) wurde Strelow 46. Teamkollege Nawrath wurde starker Zweiter.
Strelow nach dem Rennen: „Ich bin vielleicht zu schnell gestartet. In der letzten Runde war der Ofen komplett aus.“
Für Strelow und Co. geht es Samstag in Oberhof weiter mit der Verfolgung (12 Uhr, live in der ARD und hier im BILD-Liveticker).