Bereits Anfang 2020 kündigte Baubürgermeister Daniel Fluhrer gegenüber ka-news an, dass das ehemalige Post-Areal an der Rüppurrer Straße nahe des Karlsruher Hauptbahnhofes umgestaltet werden soll. Gekauft hat das Areal bereits 2017 das kommunale Immobilienunternehmen, die Volkswohnung.

Post-Areal Karlsruhe am 7. Januar 2026.

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Foto: Gerrit Lieb

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2020: Rund 150 neue Wohneinheiten sollen entstehen

2023 sollten die damals noch bestehenden Mietverträge auslaufen, und es sollte mit der Weiterentwicklung des Areals begonnen werden. Auf dem Gelände wolle die Stadt einen Mix aus Wohn- und Gewerbeeinheiten entstehen lassen. Fluhrer sprach 2020 von rund 150 neuen Wohneinheiten.

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Sechs Jahre später hat sich auf dem Gelände noch nicht viel getan. Doch inzwischen gebe es laut Stadt für den westlichen Teilbereich des Areals einen sogenannten „Vorhabenträger für die Ansiedlung eines Unternehmens“. Konkret soll auf den Grundstücken ein Betriebszentrum mit Forschungslaboren, Großraumbüros, Werkstätten, Schulungsräumen sowie einer Kantine entstehen. Auch beabsichtige der Vorhabenträger den Erwerb der dafür notwendigen Grundstücke.

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2026: Rechtliche Grundlage für neue Nutzung steht aus

Das geht aus der Beschlussvorlage des kommenden Planungsausschusses am 22. Januar hervor. Dabei handelt es sich um einen Beschluss, den Bebauungsplan für das Areal zu ändern. Denn: Bisher gilt dort ein alter Bebauungsplan aus dem Jahr 1969. Darin ist das Gebiet als Fläche für „Gemeinbedarf“ mit der konkreten Nutzung „Postbahnhof“ festgelegt. Mit diesem alten Bebauungsplan fehle also der neuen Umgestaltung die rechtliche Grundlage – weshalb er geändert werden soll.

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Auf dem Areal soll laut Vorlage künftig eine Nutzungsdurchmischung ermöglicht werden, die neben überwiegenden gewerblichen Flächen auch die Entwicklung von Dienstleistungen, Wohnflächen sowie sozialen, kulturellen und weiteren Einrichtungen zulässt und die Wohnnutzung nicht wesentlich beeinträchtigt.

Kosten entstehen dabei für die Stadt wohl keine. Laut Beschlussvorlage sollen die anfallenden Verfahrens- und Planungskosten vom Planungsbegünstigten übernommen werden: „Hierzu ist vorgesehen, einen städtebaulichen Vertrag zur Kostenübernahme mit dem Planungsbegünstigten abzuschließen.“

Weiterhin hält die Stadt im Zuge der Änderung des Bebauungsplans daran fest, „eine aktive städtebauliche Steuerung für das gesamte Areal zu realisieren“.

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Was ist außerdem geplant?

ka-news hat weiter in einer Anfrage an die Stadt gefragt:

  • Die letzten Mietverträge für das Gelände seien 2023 ausgelaufen – ist dies korrekt? Steht das ehemalige Postverteilzentrum nun komplett leer seit 2023?
  • Sind zudem weitere Projekte, Pläne, Ideen zur Umgestaltung des Areals in Planung oder Verhandlung?
  • Was sind die nächsten Schritte der Stadt zur Umgestaltung, nach der Änderung des Bebauungsplans?

Eine Antwort steht bislang noch aus und wird nach dem Planungsausschuss am 22. Januar an dieser Stelle nachgetragen. „Aussagen zu Planungen, Bewertungen oder inhaltlichen Schwerpunkten werden bewusst nicht vor einer Ausschusssitzung öffentlich kommuniziert. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung liegt bei den Stadträtinnen und Stadträten im zuständigen Gremium“, so ein Sprecher.

  • Katharina Peifer

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  • Karlsruhe

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