Die französische Regierung hat den G7-Gipfel im Juni wohl aus Rücksicht auf Termine von US-Präsident Donald Trump verlegt. Wie ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte, würden „unsere Partner die Anwesenheit von Präsident Trump beim G7-Gipfel als wichtig erachten“. Er bezog sich damit auf einen Bericht des Nachrichtenportals Politico, wonach der Gipfel im Kurort Évian, der ursprünglich vom 14. bis 16. Juni geplant gewesen sei, auf den 15. bis 17. Juni verschoben worden sei.

Trump organisiert UFC-Kampf auf dem Gelände des Weißen Hauses

Trump feiert am 14. Juni seinen 80. Geburtstag, zudem ist es auch der „Flag Day“ in den USA, der Flaggentag, an dem die amerikanische Flagge geehrt wird. Dementsprechend gebührend will Trump diesen Tag wohl zelebrieren. Das legen zumindest die Pläne des Präsidenten nahe. Denn an diesem Tag organisiert er ein Kampfsport-Spektakel im Weißen Haus. Bereits im Oktober hatte Trump verkündet, an diesem Tag einen großen UFC-Kampf ausrichten zu wollen. Gegenüber „CBS News“ erklärte UFC-Chef Dana White, dass auf dem Südrasen des Weißen Hauses rund 5.000 Zuschauer bei dem Event erwartet werden.

Donald Trump hat sich in einem Gespräch mit Medienvertretern einmal mehr unmissverständlich geäußert.

In Paris hieß es aus dem Büro von Präsident Emmanuel Macron, die Verschiebung des Gipfels sei das Ergebnis von „Konsultationen mit allen unseren G7-Partnern“. Zu der Gruppe großer Industriestaaten (G7) gehören neben den USA, Frankreich und Deutschland auch Italien, Großbritannien, Kanada und Japan.