Berlin – Nach dem tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins ist die Stromversorgung nun wieder stabil. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hob am Samstag die eine Woche zuvor ausgerufene Großschadenslage wieder auf. Sie dankte den rund 13.000 Menschen, die in den vergangenen Tagen im Einsatz waren. Ein Brandanschlag hatte am vergangenen Samstag 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Wegen des kalten Winterwetters kamen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung nur langsam voran. In vielen Haushalten fiel mangels Strom auch die Heizung aus. Es dauerte bis Mittwoch, bis alle Betroffenen wieder am Netz waren.

Nach Angaben von Innensenatorin Spranger waren 7.800 Polizisten und Polizistinnen zur Unterstützung und Sicherung der Bevölkerung im Einsatz, davon 1.500 aus dem benachbarten Brandenburg. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren mit mehr als 2.500 Kräften vor Ort, unter anderem mit Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen. Auch die Bundeswehr war im Einsatz. (APA, AFP)