David Bowie in Berlin: Stationen eines Rock-Giganten
David Bowie in Berlin: Stationen eines Rock-Giganten
Stand:

1 | 18
Am 10. Januar 2016 stirbt der britische Musiker David Bowie mit 69 Jahren. Auch in Berlin ist die Trauer groß, denn Bowie lebt von 1976 bis 1978 im West-Teil der Stadt.
dpa/Maurizio Gambarini

2 | 18
Gemeinsam mit Iggy Pop zieht Bowie 1976 von Los Angeles nach Berlin, beide wollen Abstand von Drogen und vom Starrummel. In der geteilten Stadt sucht er Anonymität, Ruhe und eine radikal andere Umgebung.
imago images/Avalon.red

3 | 18
1978 dreht er unter Regie von David Hemmings in Berlin seine erste Hauptrolle als verarmter Gigolo Paul in der Weimarer Republik. Drehorte sind unter anderen Schöneberg, Kreuzberg und der Kurfürstendamm.
dpa/Chris Hoffmann

4 | 18
Im legendären Hansa-Studio nahe der Mauer nimmt Bowie Teile seiner sogenannten Berlin-Trilogie auf: „Low“, „Heroes“ und „Lodger“. Deshalb gilt der Saal als ein wichtiger Ort seiner Berlin-Jahre.
imago images/Funke Foto Services

5 | 18
Besonders eng ist Bowies Verbindung zur Clubbesitzerin und Underground-Ikone Romy Haag, deren Lokal Chez Romy zu seinem Stammort wird. In Clubs, Bars und Cafés der Westberliner Szene findet Bowie eine raue, aber inspirierende Atmosphäre, fern von Glamour.
imago images/BRIGANI-ART

6 | 18
In den folgenden Jahren zieht es den Briten immer wieder nach Berlin. Am 20. Juni 1983 gibt er ein Konzert in der Berliner Waldbühne im Rahmen seiner „Serious Moonlight Tour“ zur Vorstellung des Albums „Let’s Dance“. Über 22.000 Fans feiern Bowie bei seiner Rückkehr.
dpa/Geisler-Fotopress

7 | 18
Am 6. Juni 1987 tritt der britische Popstar vor dem Reichstag in West-Berlin auf – es gilt als historisch bedeutsam: Vor 70.000 Fans spielt Bowie „Heroes“ nur wenige Meter von der Mauer entfernt; Lautsprecher sind teilweise gen Osten gerichtet.
dpa/Chris Hoffmann

8 | 18
Tausende Menschen auf der Ost-Berliner-Seite strömen ans Brandenburger Tor, skandieren „Die Mauer muss weg!“. Es kommt zu Ausschreitungen mit der Volkspolizei mit etwa 200 Festnahmen.
picture alliance/AP

9 | 18
2014 wird im Martin-Gropius-Bau die internationale David Bowie Ausstellung gezeigt, eine multimediale Show des Victoria and Albert Museum in London. 300 Objekte des David Bowie Archives sind zu sehen, darunter handschriftliche Texte, Originalkostüme, Fotografien und persönliche Sammlungsstücke des Musikers.
dpa/Soeren Stache

10 | 18
2003 kommt er ein weiteres Mal nach Berlin – diesmal in die Max-Schmeling-Halle, wo er vor 8.000 Fans einen dreistündigen Auftritt hinlegt. Es wird sein letzter Konzert-Auftritt sein.
dpa/Bastian

11 | 18
Als am 10. Januar 2016 die Nachricht über Bowies Tod kommt, kommen zahlreiche Fans in die Schöneberger Hauptstraße und legen Blumen und Kerzen nieder.
dpa/Kay Nietfeld

12 | 18
Jeder Fan gedenkt seinem Idol auf seine besondere Art und Weise.
dpa/Jens Knappe

13 | 18
Acht Jahre nach seinem Tod wird in Paris die Rue David Bowie eingeweiht – in Berlin gibt es auch diesen Wunsch, der allerdings bisher nicht umgesetzt wurde.
dpa/Jörg Carstensen

14 | 18
Dafür erinnert eine Gedenktafel seit August 2016 an Bowies Zeit in dem Wohnhaus in der Schöneberg Hauptstraße. Doch lange hängt sie dort nicht.
dpa/Simone Kuhlmey

15 | 18
Bereits im September wird die Tafel geklaut – aber schnell wieder ersetzt. Es soll nicht das letzte Mal sein.
dpa/Bernd von Jutrczenka

16 | 18
Was braucht man Gedenktafeln, wenn man auch so an einen der größten Popmusiker erinnern kann. Jedenfalls hat sich hier ein Bowie-Fan auf einem zugefrorenen See ausgetobt.
dpa/Kay Nietfeld

17 | 18
David Bowie gibt es mittlerweile als Wachsfigur bei „Madame Tussauds“ in Berlin – in seiner Figur als Ziggy Stardust.
dpa/Britta Pedersen

18 | 18
Eins steht fest: „Heroes“ wird zur Hymne seiner Berliner Jahre, inspiriert von Liebenden, die sich an der Mauer treffen: „We can be heroes, just for one day / And the guns shot above our heads / And we kissed as though nothing could go wrong“
dpa/Schoening