Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Kanalbrücke Hansestraße stadtauswärts über den Mittellandkanal waren im November 2025, wie berichtet, erhebliche Schäden festgestellt worden, die eine Sperrung der Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht erforderlich machten. Ab Mittwoch, 14. Januar, werden nun laut Mitteilung der Stadt die schadhaften Abhängungen der Stabbögen instandgesetzt.
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Da bei den Schweißarbeiten keine Schwingungen auftreten dürften, müsse die Brücke stadtauswärts für die Zeit der Reparatur für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Dies dauere voraussichtlich bis Ende Januar. Alle für die Autobahn zugelassenen Fahrzeuge können zu den nördlich des Mittellandkanals gelegenen Gewerbegebieten die Alternativstrecke über die A 391, die A 2 und die Abfahrt Hafen nutzen. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer stehe eine Ausweichroute über Wenden – Harxbüttel – Lagesbüttel und Schwülper zur Verfügung.
Einschränkungen in der Gegenrichtung
Linienbusse sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdiensten würden weiterhin per Ampel und Bedarfsschranke über die stadteinwärts führende, zweite Brücke geführt. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sei, müsse die Straßenseite wechseln und ebenfalls die stadteinwärts führende Brücke nutzen.
Die separate Brücke stadteinwärts sei zwar zweispurig, habe aber eine bauartbedingt auf 30 Tonnen begrenzte Tragkraft. Dies begründe die geltende einspurige Verkehrsführung. Die gewählte Lösung ist laut Stadt ein Kompromiss zwischen den statischen Erfordernissen der Brücken und einer möglichst leistungsfähigen Verkehrsführung. Eine einspurige, mit einer Ampelanlage gesteuerte abwechselnde Verkehrsführung auf der Brücke für beide Verkehrsrichtungen würde zusammen mit den erforderlichen 70-Meter-Abständen für Lkw erhebliche Staus verursachen. Sie sei deshalb nicht umgesetzt worden. Witterungsbedingt könne es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen.
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red