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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Bei einem Luftangriff auf die Westukraine kam Russlands neue Mittelstreckenrakete Oreschnik zum Einsatz.
Update, 7:25 Uhr: Nach Angaben aus Moskau hat Russland bei dem Angriff auf die Westukraine die gefürchtete neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Es war der zweite Angriff mit einer Rakete dieses Typs auf die Ukraine.
Wladimir Putin setzt auf die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik. © IMAGO/Kristina Kormilitsyna/SNA
Update, 5:45 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf Kiew sind vier Menschen getötet und 19 weitere verletzt worden. Dies berichtete der Bürgermeister Kiews, Vitali Klitschko, auf Telegram. Der Angriff habe zudem erhebliche Schäden an Wohnhäusern und der Infrastruktur verursacht und in einigen Bezirken zu Unterbrechungen der Wasserversorgung geführt. Klitschko zufolge war eines der Todesopfer ein Rettungssanitäter. Er sei bei einem Einsatz an einem von Drohnen getroffenen Wohnhaus getötet worden. Vier weitere Mitglieder seines Teams seien bei dem Vorfall verletzt worden. Seit fünf Stunden heulen in Kiew die Alarmsirenen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-News: Russland feuert ballistische Rakete an Grenze zu NATO-Gebiet
Update, 9. Dezember, 5:10 Uhr: Ungeachtet laufender Friedensbemühungen hat Russland eine schwere ballistische Rakete auf die Westukraine an der Grenze zu EU- und NATO-Gebiet abgefeuert. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, für das gesamte Land sei Luftalarm ausgelöst worden. Es habe die Gefahr des Starts einer ballistischen Waffe vom russischen Testgelände Kapustin Jar bestanden. Wenig später seien Einschläge im Gebiet Lwiw verzeichnet worden. Offizielle Bestätigungen, dass es sich um die neue russische Mittelstreckenrakete Oreschnik gehandelt hat, gab es nicht.
Update, 20:40 Uhr: Die Ukraine bereitet sich auf verstärkte russische Luftangriffe während der aktuellen Frostperiode vor. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew vor einem möglichen massiven russischen Angriff in der Nacht. Er forderte die Bürger auf, Luftalarm zu beachten und Schutzräume aufzusuchen.
„Russland setzt derzeit mehr auf den Winter als auf Diplomatie, auf ballistische Raketen gegen unsere Energieversorgung und nicht auf Arbeit mit Amerika und Vereinbarungen mit Präsident (Donald) Trump“, sagte Selenskyj. Ab Freitag sinken die Temperaturen in der Ukraine fast überall unter den Gefrierpunkt. In Kiew und im Norden werden zehn Grad Frost und mehr erwartet. Dies erhöht den Druck auf die bereits schwer beschädigte Strom-, Wärme- und Wasserversorgung. Das Gebiet Dnipropetrowsk erlebt nach einem nächtlichen Angriff den schwersten Blackout seit fast vier Kriegsjahren.
Russland droht westlichen Soldaten in der Ukraine mit Angriffen – „legitime Ziele“
Update, 18:22 Uhr: Russland droht westlichen Soldaten in der Ukraine mit Angriffen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte am Donnerstag in Moskau, ausländische Truppen würden als „legitime militärische Ziele“ betrachtet. Die Warnung erfolgte nach den Ukraine-Beratungen in Paris, bei denen Frankreich und Großbritannien ankündigten, im Fall eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe zur Absicherung in die Ukraine zu entsenden.
Russland droht westlichen Soldaten in der Ukraine mit Angriffen. © © IMAGO / SNA / Symbolbild
Sacharowa warf den westlichen Ukraine-Verbündeten Kriegstreiberei vor. „Die neuen militaristischen Erklärungen der sogenannten Koalition der Willigen und des Regimes in Kiew begründen eine echte ‚Kriegsachse‘“, sagte sie. Die Pläne bezeichnete sie als „gefährlich“ und „zerstörerisch“. Präsident Wladimir Putin hatte bereits im September erklärt, westliche Soldaten in der Ukraine nach einem Waffenstillstand seien „ein legitimes Ziel“.
Tote und Verletzte bei Angriff im Süden der Ukraine
Update, 16:49 Uhr: Mindestens vier Zivilisten verloren nach Angaben der Behörden bei einem russischen Angriff im Süden der Ukraine ihr Leben. Laut Gebietsgouverneur Olexander Prokudin starb ein Mann bei einem Drohnenangriff in der Nähe der Gemeinde Beryslaw im Gebiet Cherson. Eine weitere Person erlitt Verletzungen. Drei Menschen kamen bei einem russischen Angriff auf den zentralen Teil der Stadt Cherson ums Leben, während zwei weitere Personen verletzt wurden.
Merz äußert sich zu möglichem Bundeswehr-Einsatz in Ukraine bei Waffenstillstand mit Russland
Update, 16:23 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht keinen dringenden Handlungsbedarf in der Debatte über Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Bei der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon erklärte er am Donnerstag, dass zunächst ein langfristiges Abkommen mit Russland erforderlich sei. Merz betonte, dass man von einer Zustimmung Russlands zu einem solchen Abkommen „vermutlich immer noch ziemlich weit entfernt“ sei.
Friedrich Merz will bei einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine deutsche Soldaten nur nach Abstimmung mit dem Koalitionspartner SPD und dem Bundestag in die Ukraine schicken. (Archivbild) © JOHN MACDOUGALL/AFP
Ein Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine zur Friedenssicherung könne erst nach einem Waffenstillstand und in Abstimmung mit dem Koalitionspartner SPD endgültig beschlossen werden. Der Kanzler fügte hinzu, dass die Entscheidung darüber nicht allein bei ihm liege. Es bedürfe einer Entscheidung der Bundesregierung und „gegebenenfalls“ auch der Zustimmung des Bundestags. Merz unterstrich: „Ich möchte, dass wir uns in der Koalition darüber verständigen, welchen Weg wir bereit sind gegebenenfalls zu gehen.“
Luftabwehrsysteme für die Ukraine: Großbritannien liefert 13 Raven-Systeme
Update, 16:01 Uhr: Die Ukraine hat von Großbritannien moderne Luftabwehrsysteme erhalten, um sich besser gegen russische Angriffe im Ukraine-Krieg zu verteidigen. Laut einem Bericht des UK Defence Journal seien bereits 13 Raven-Systeme bei den ukrainischen Streitkräften im Einsatz, wie der britische Abgeordnete Al Carns bestätigte.
Diese Raven-Systeme verwenden modifizierte AIM-132 ASRAAM-Raketen, um Drohnen und Flugzeuge an der Front abzuwehren. Weiterhin habe die Ukraine zwei Prototypen des neuen Gravehawk-Systems zum Schutz wichtiger Infrastrukturen erhalten – weitere 15 Systeme zur Lieferung sind in Planung. Der Nachschub ist Teil eines Winter-Luftabwehrpakets im Wert von 600 Millionen Pfund, das als Reaktion auf die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung bereitgestellt wurde.
Drohnenangriff auf Tanker der russischen Schattenflotte – Sicherheitsgarantien laut Selenskyj fast „fertig“
Update, 15:36 Uhr: Ein Drohnenangriff hat einen russischen Öltanker im Schwarzen Meer getroffen. Der Tanker „Elbus“, der unter der Flagge Palaus fährt, war auf dem Weg zum russischen Hafen Noworossiysk, als er von einer unbemannten Seedrohne angegriffen wurde. Diese Informationen stammen von Reuters, das sich auf Lloyd‘s List Intelligence beruft.
Nach dem Vorfall steuerte das Schiff den türkischen Hafen İnebolu an. Alle 25 Crewmitglieder blieben unverletzt. Wer hinter dem Angriff steckt, ist unbekannt. In den letzten Monaten hat die Ukraine jedoch wiederholt Schiffe der russischen Schattenflotte ins Visier genommen.
Update, 14:46 Uhr: Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist die Vereinbarung über Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine nahezu „fertig“. „Das bilaterale Dokument zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist jetzt im Grunde fertig zur Fertigstellung auf höchster Ebene mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten“, schrieb Selenskyj am Donnerstag auf der Plattform X. Zuvor hatten Vertreter der USA und der Ukraine in Paris über die Bedingungen im Falle eines Endes des Ukraine-Kriegs verhandelt.
Russland kritisiert Sicherheitsgarantien für die Ukraine scharf: „Achse des Krieges“
Update, 14:25 Uhr: Das russische Außenministerium hat die bei dem Pariser Gipfel beschlossenen Sicherheitsgarantien für die Ukraine heftig kritisiert. Sprecherin Maria Sacharowa bezeichnete die Ukraine und ihre europäischen Unterstützer als „Achse des Krieges“. Sie nannte die Pläne zudem „gefährlich“ und „destruktiv“.
Das Ministerium warnte, dass alle Friedenstruppen als legitime militärische Ziele angesehen würden. Die Sicherheitsgarantien umfassen einen von den USA geleiteten Überwachungsmechanismus sowie eine europäische multinationale Truppe, die im Falle eines Waffenstillstands im Ukraine-Krieg eingesetzt werden könnte.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
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Update, 13:49 Uhr: Der republikanische Senator Lindsey Graham äußerte, dass der US-Senat möglicherweise schon in der nächsten Woche über Sanktionen gegen Russland abstimmen könnte. Am Mittwoch (7. Januar) sagte Graham, der US-Präsident habe den Republikanern seine Zustimmung erteilt. „Nach einem sehr produktiven Treffen mit Präsident Trump heute, bei dem wir verschiedene Themen besprochen haben, hat er grünes Licht für den parteiübergreifenden Gesetzentwurf zu Sanktionen gegen Russland gegeben, an dem ich seit Monaten gemeinsam mit Senator Blumenthal und vielen anderen gearbeitet habe.“
Verfassungsschutz warnt: Russland könnte Waffen verdeckt in Deutschland beschaffen
Update, 12:50 Uhr: Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat auf eine verdeckte Beschaffung von Rüstungsgütern durch Russland in Deutschland hingewiesen. In einer Analyse, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, warnt der Verfassungsschutz vor verstärkten russischen Bemühungen, militärisch nutzbare Technologien in Deutschland zu erwerben. Der Krieg gegen die Ukraine habe in Russland den Bedarf an Rüstungsgütern und an „proliferationsrelevanten Produkten“, also Technologien für Massenvernichtungswaffen, gesteigert. Dabei umgehe Russland die EU-Sanktionen.
Russland suche trotz der Sanktionen und strenger Exportkontrollen kontinuierlich nach neuen Wegen, um die Schutzmaßnahmen zu unterlaufen. Dies geschehe oft verdeckt, über geheime Netzwerke und mit Unterstützung der Nachrichtendienste, analysierte die Behörde. Der Verfassungsschutz nennt auch China, Iran, Nordkorea und Pakistan als weitere Länder, die ähnlich vorgehen.
Update, 11:43 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Informationen zu den jüngsten Auswirkungen der russischen Attacken im Ukraine-Krieg. Die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja waren nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums fast vollständig von der Stromversorgung getrennt. Noch etwa 800.000 Verbraucher waren demnach am Morgen im Gebiet Dnipropetrowsk weiterhin davon abgeschnitten. Reparaturarbeiten zur Versorgung mit Licht und Wärme dauerten den Angaben nach an. Der Bürgermeister der Stadt Dnipro, Borys Filatow, verlängerte die Schulferien aufgrund der Situation um zwei Tage.
Neben den russischen Angriffen macht auch das Wetter der Energieversorgung der Ukraine zu schaffen. Dadurch seien Siedlungen in den Gebieten Tschernihiw, Kiew, Iwano-Frankiwsk und Transkarpatien ganz oder teilweise ohne Strom, hieß es vom Energieministerium.
Aktuelle Vorstöße im Ukraine-Krieg: Verteidiger halten weiter Andriivka
Update, 11:06 Uhr: „Offiziell und mit voller Verantwortung können wir bestätigen, dass Andriivka vollständig unter der Kontrolle der Kursker Streitkräftegruppe [der Ukraine] steht. Eine Besetzung zu irgendeinem Zeitpunkt ist ausgeschlossen“, teilte die Kursker Streitkräftegruppe auf Facebook mit. Das Dorf in der Oblast Sumy könne trotz russischer Vorstöße gehalten werden. DeepState berichtete Ende Dezember, dass die Truppen von Wladimir Putin drei Siedlungen im Bezirk Bachmut in der Oblast Donezk besetzt und in der Nähe von Andrijiwka und in Myrnohrad vorgerückt seien.
Update, 10:27 Uhr: Wie die Kyiv Post berichtet, laufen in Kiew Ermittlungen gegen eine „geheime“ prorussische Schule, die Lehrbücher aus der Sowjetzeit verwendet haben soll. Die Institution, die mit der Moskauer ukrainisch-orthodoxen Kirche verbunden ist, wurde von investigativen Journalisten des ukrainischen Portals Slidstvo.info in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht entlarvt. Den Informationen nach ermittelt nun der oberste Sicherheitsdienst der Ukraine in dem Fall.
„Wir müssen die Untersuchung des ukrainischen Sicherheitsdienstes abwarten, um alle relevanten Fakten zu ermitteln, die Umstände des Falles zu verstehen, was an diesem Ort geschehen ist, wer dies zugelassen hat, um seitens des Staates eine begründete Entscheidung treffen zu können“, teilte Tetiana Berezhna, die stellvertretende Ministerpräsidentin der Ukraine für humanitäre Politik, mit. „Wenn dies geschehen würde, dann wären solche Auswirkungen auf ukrainische Kinder, auf die junge Generation der Ukraine eine große Bedrohung für unseren Staat, für die Menschen in unserem Staat.“ Die ukrainische Bildungsbeauftragte Nadia Leshchyk sagte: „Die Existenz einer derart illegalen Schule in der ukrainischen Hauptstadt ist ein Zeichen für die Zerstörung der ukrainischen Identität.“
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: 275 Kampfhandlungen gemeldet
Update, 9:14 Uhr: Im Verlauf des vergangenen Tages kam es im Ukraine-Krieg zu 275 Kampfhandlungen, wie der ukrainische Generalstab mitteilt. An zwei Fronten waren die Angriffe am häufigsten: in Pokrowsk und in Huliaipole. Zudem griffen russische Streitkräfte in der Nacht zum 8. Januar mit knapp 100 Drohnen an. Die ukrainische Luftwaffe meldete den Abschuss von 70 Drohnen, während 27 unbemannte Luftfahrzeuge ihre Ziele trafen.
Erstmeldung: Kiew/Moskau – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg bleibt weiter angespannt. Zuletzt haben die Truppen von Wladimir Putin erneut die Energieinfrastruktur des Nachbarlandes ins Visier genommen. In der Folge kam es zu flächendeckenden Stromausfällen. Betroffen waren die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, wie Ukrainska Pravda berichtete.
Derweil sagte US-Senator Lindsey Graham, US-Präsident Donald Trump habe grünes Licht für ein parteiübergreifendes Sanktionsgesetz gegen Russland gegeben. „Nach einem sehr produktiven Treffen heute mit Präsident Trump zu einer Vielzahl von Themen hat er dem parteiübergreifenden Russland-Sanktionsgesetz zugestimmt, an dem ich seit Monaten mit Senator Blumenthal und vielen anderen gearbeitet habe“, schrieb der Politiker zur Lage im Ukraine-Krieg auf X.
Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs
Mit Blick auf ein Ende des Ukraine-Kriegs sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch, er warte noch immer auf eine klare Garantie der europäischen Verbündeten, dass sie eingreifen würden, sollte Russland gegen die Bestimmungen eines Friedensabkommens verstoßen. Während des Ukraine-Gipfels in Paris der „Koalition der Willigen“ unterzeichneten Großbritannien und Frankreich am Dienstag eine Absichtserklärung zur Entsendung von Truppen in die Ukraine im Falle eines Friedensabkommens mit Russland.
Selenskyj führte jedoch aus, dass er sich noch nicht sicher sein könne, ob seine europäischen Verbündeten im Falle einer neuen russischen Aggression eingreifen würden. Laut AFP sagte er: „Ich persönlich wünsche mir eine ganz einfache Antwort: Ja, sollte es erneut zu Aggressionen kommen, werden alle Partner den Russen entschieden entgegentreten. Genau diese Frage habe ich all unseren Partnern gestellt. Bislang habe ich jedoch keine klare, eindeutige Antwort erhalten.“
Am Dienstag hatten Großbritannien und Frankreich die Einrichtung von „Militärstützpunkten“ in der gesamten Ukraine angekündigt, um den Wiederaufbau nach dem Ende des Ukraine-Kriegs zu unterstützen und die Truppen vor Ort im Falle einer erneuten russischen Invasion zu koordinieren.
Nach Maduro-Festnahme: Selenskyj will Operation gegen Kadyrow
Während das Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs weitergeht, hat Selenskyj einen brisanten Vorschlag vorgebracht. Der ukrainische Präsident forderte zusätzlichen Druck durch die Regierung von Donald Trump, um Putin zu Fortschritten bei den Verhandlungen zu bewegen. „(Die Amerikaner) müssen Druck auf Russland ausüben. Sie haben die Mittel dazu; sie wissen, wie es geht. Und wenn sie es wirklich wollen, finden sie einen Weg“, sagte Selenskyj gegenüber Reportern und erinnerte im nächsten Satz an die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten.
„Hier ist ein Beispiel mit Maduro, nicht wahr? Sie haben eine Operation durchgeführt … Jeder sieht das Ergebnis – die ganze Welt. Sie haben es schnell erledigt. Sollen sie doch mal so eine Operation mit diesem – wie heißt er doch gleich – Kadyrow durchführen. Mit diesem Mörder. Vielleicht sieht Putin das dann und überlegt es sich zweimal“, sagte Selenskyj im Scherz. Kadyrow gilt im Ukraine-Krieg als „Putins Bluthund“. Der Anführer von Tschetschenien steht bereits länger auf den Sanktionslisten der USA und anderer Staaten.
Ein russischer Soldat der Truppengruppe „Zentr“ an einer Stellung im Frontabschnitt Krasnoarmeisk in Pokrowsk (Aufnahme vom 2. Dezember 2025). © IMAGO/Stanislav Krasilnikov
/ SNARusslands Verluste im Ukraine-Krieg steigen
Im Ukraine-Krieg steigen Russlands Verluste derweil weiter. Wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook mitteilte, hat die Armee von Wladimir Putin innerhalb von 24 Stunden 1400 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 steigen die gesamten Verluste damit auf etwa 1.215.900 Soldaten an. Zudem hat Russland im Krieg 11.521 Panzer, 23.874 gepanzerte Fahrzeuge und 35.874 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)