Sturmtief „Elli“

Seltene Gelegenheit: Kitesurfer erobern städtischen Hügel

10.01.2026 – 18:55 UhrLesedauer: 1 Min.

Winterwetter in NiedersachsenVergrößern des Bildes

Ein Kite-Surfer gleitet am Kronsberg mit seinem Board über den Schnee: Durch das Sturmtief „Elli“ konnten zwei Sportler auf ihre Kosten kommen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)

Sturmtief „Elli“ hat in Hannover ungewöhnliche Wintersportbedingungen geschaffen. Zwei Kitesurfer nutzten den Kronsberg zum Snowkiten.

Zwei Kitesurfer haben am Kronsberg im Süden von Hannover eine seltene Gelegenheit zum Snowkiten genutzt. Das Sturmtief „Elli“ ermöglichte ihnen am Samstag die Ausübung ihres Hobbys mitten in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Snowkiting ist eine Wintersportvariante des Kitesurfens. Dabei lassen sich die Sportler von einem Zugdrachen über schneebedeckte Flächen ziehen. Üblicherweise wird diese Aktivität an der Nordseeküste ausgeübt, wo Wind und offene Flächen ideale Bedingungen bieten.

Die beiden Hannoveraner Christian und René nutzten die ungewöhnlichen Wetterbedingungen für ihr Vergnügen. „Es geht gerade so. Wind könnte ein bisschen mehr sein“, erklärte Christian laut Agenturangaben. Auch die Schneehöhe sei nicht optimal gewesen, wie berichtet wurde.

René beschrieb den Sport: „Snowkiten ist nichts anderes wie auf Skier oder Snowboard sich von einem Drachen über die beschneite Wiese ziehen zu lassen, wenn möglich Sprünge zu machen, aber in erster Linie Spaß haben.“

Das ungewöhnliche Treiben der Snowkiter erregte die Aufmerksamkeit anderer Besucher des Kronsbergs. Die meisten Ausflügler waren an diesem Tag mit Schlitten unterwegs und beobachteten die Aktivitäten der Kitesurfer.