Nächste Herausforderung wartet
Dresdner Kreuzchor singt Bach zum Auftakt des Konzertjahres
10.01.2026 – 20:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Plakat des Dresdner Kreuzchors (Symbolbild): Der Chor beginnt das Konzertjahr mit Bachs Weihnachtsoratorium (Quelle: picture alliance / Arno Burgi/dpa-Zentralbild/ZB/dpa-bilder)
Der Dresdner Kreuzchor eröffnet das Jahr mit Bachs Weihnachtsoratorium. Nun steht dem Chor eine noch größere Herausforderung bevor.
Der Dresdner Kreuzchor hat sein Konzertjahr mit einer Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium in der Dresdner Kreuzkirche eröffnet. Unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann präsentierte der renommierte Knabenchor die Kantaten IV bis VI des Werkes.
Die Darbietung fand in Begleitung der Dresdner Philharmonie statt. Als Solisten wirkten Joanne Lunn (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Michael Mogl (Tenor) und Henryk Böhm (Bass) mit.
Die Kantaten IV bis VI des Weihnachtsoratoriums werden traditionell erst nach den Weihnachtsfeiertagen aufgeführt. Sie erzählen die Geschichte nach der Geburt Jesu weiter und runden das gesamte Werk ab.
Der Kreuzchor blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Er zählt zu den ältesten Knabenchören Deutschlands. Für den Chor steht nun eine noch größere musikalische Herausforderung bevor. Im Februar wird er Bachs h-Moll-Messe aufführen, die als eines der zentralen chorsinfonischen Werke des Komponisten gilt.
Die Vorbereitungen für dieses anspruchsvolle Stück laufen bereits seit dem vergangenen Schuljahr. Laut Kreuzkantor Martin Lehmann gleiche die Vorbereitung auf die h-Moll-Messe der Besteigung des Mount Everest.
Im Januar erfolgt der Feinschliff für die Aufführung. Der Termin für die Präsentation der h-Moll-Messe ist für den 7. Februar angesetzt.
