Erstes DEL-Tor von Andres zur Eislöwen-Führung
Im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Eine Doppelchance ließ der Außenseiter noch liegen (21.), dann traf Tomas Andres: Der Deutsch-Tscheche jubelte über sein erstes DEL-Tor überhaupt (25.). Zuvor hatte er 16 Assists geliefert. Fast im Gegenzug hätte Berlin ausgeglichen.
Kirk gleicht aus: Wer sonst?
Das 1:1 gelang dann neun Minuten später, als die Eislöwen den Puck einmal nicht klären konnten, und Liam Kirk abstaubte. Der Brite traf im neunten Spiel in Folge. Die Dynamo-Rufe in der Arena von Dynamo Dresden wurden wieder lauter. Die Eisbären hießen früher Dynamo Berlin. Danach überstand Dresden eine weitere Druckphase. Das Team von Chris Fleming kam wie schon im ersten Drittel selbst auch immer wieder zu Abschlüssen.
Eislöwen können vom Sieg träumen – Berlin behält die Nerven
Fleming wollte, dass die Eislöwen so beginnen wie im zweiten Drittel. Das gelang nicht. Der Favorit war überlegen. Doch das Tor fiel für das Schlusslicht. Alec McCrae ließ das Harbig-Stadion explodieren (54.). 1:54 Minuten vor dem Ende schlugen die Gäste durch Ty Ronning zurück. In der Overtime dauert es ganze 14 Sekunden, dann erzielte Torjäger Kirk das entscheidende 3:2 für den Meister. Die 61 Minuten boten sehr gute Eishockey-Unterhaltung, zumal auch das Wetter trotz eiskalter Temperaturen mitspielte.