Ekel-Vorfall nach dem Heimspiel der Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen Aachen: Ein Fan soll in den Mannschaftsbus des Gästeteams gespuckt haben.
Wie der Verein aus Thüringen mitteilte, habe ein Fan zunächst unbefugt den Mannschaftsbus des Aachener Teams betreten. Nachdem der Busfahrer den Mann des Fahrzeugs verwiesen habe, sei es zu einer weiteren Entgleisung gekommen: Der Anhänger spuckte in den Bus des Gästeteams. Zum Zeitpunkt der Attacke saßen nach BILD-Informationen keine Spielerinnen im Bus.
Der Vorfall hatte sich bereits am 27. Dezember ereignet. Am Donnerstagabend reagierte der Volleyball-Bundesligist auf den Vorfall mit klaren Worten. „Ein solches Verhalten widerspricht in aller Deutlichkeit den Werten, für die unser Verein steht“, erklärte der Verein auf Facebook. Respekt, Fairness und sportliches Miteinander seien „nicht verhandelbar“, betonte der Klub und distanzierte sich ausdrücklich von dem Verhalten des Fans. Der Vorfall werde „aufs Schärfste verurteilt“.
Klub ruft Fan auf, sich zu melden und zu entschuldigen
Zugleich stellten die Thüringer klar, dass es sich um das Fehlverhalten einer Einzelperson handele, das nicht die Fankultur des Klubs widerspiegele. Der VfB Suhl stehe für eine „leidenschaftliche, aber stets faire Fankultur“, hieß es weiter. Die große Mehrheit der Anhängerinnen und Anhänger verhalte sich engagiert und respektvoll.
Um den Vorfall vollständig aufzuklären, ruft der Verein den betreffenden Fan dazu auf, sich selbstständig zu melden und sich persönlich beim Aachener Team zu entschuldigen. Auch bittet der VfB Suhl um sachdienliche Hinweise aus dem Umfeld. Diese würden vertraulich behandelt. Hinweise können per E-Mail an die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@vfb-suhl.de) gesendet werden.
Sollten weitere Erkenntnisse vorliegen, will der Klub mögliche vereinsinterne Konsequenzen prüfen. Abschließend entschuldigte sich der VfB Suhl ausdrücklich beim Aachener Team und allen Beteiligten für den Vorfall.