Standdatum: 11. Januar 2026.
Noch ist unklar, wann die Straßenbahnen wieder fahren können. (Symbolbild)
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
Ab dem Morgen sollen erneut Busse auf den Strecken zwischen Huchting und Borgfeld sowie Sebaldsbrück und Gröpelingen fahren. Ausfälle gibt es auch im Zugfernverkehr.
Die Ersatzbusse auf den betroffenen Straßenbahn-Strecken werden im Halbstundentakt eingesetzt. Vor allem eingefrorene Weichen und mögliche frostbedingte Schäden bereiten der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) aktuell Probleme. Die Linienbusse sollen aber normal fahren, allerdings muss aufgrund der Witterungsverhältnisse mit Verspätungen gerechnet werden.
Bei der Deutschen Bahn fällt auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken der Zugverkehr noch mindestens bis Sonntag aus. Unklar ist, ob und wann ab wie viel Uhr der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Betroffen sind unter anderem die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt sowie die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet, wie das Unternehmen mitteilte. Dafür fahren seit Samstag wieder Fernzüge auf der Strecke von Hamburg über Bremen, Osnabrück, Nordrhein-Westfalen bis nach Frankfurt am Main.
Im regionalen Zugverkehr muss ebenfalls weiter mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Auch wenn Nordwestbahn und Metronom wieder unterwegs sind: Der Metronom berichtet von immer wieder „neuen infrastrukturellen Störungen, die zu Verspätungen und Zugausfällen führen.“ Angesichts „anhaltend niedriger Temperaturen“ müsse weiterhin mit zusätzlichen Beeinträchtigungen gerechnet werden.
Quellen:
buten un binnen und dpa.
Dieses Thema im Programm:
butenunbinnnen.de, „Weiter kein Straßenbahnverkehr in Bremen“, 11. Januar 2026, 6:15 Uhr
