Endstation Viertelfinale! Nach der Pleite gegen Ägypten (2:3) ist Yan Diomande (19) mit der Elfenbeinküste im Afrika-Cup ausgeschieden und kehrt zurück nach Leipzig, wo er Mittwoch im Heimspiel gegen Freiburg schon wieder im Kader stehen wird.
Der Flügelspieler kickte die letzten Wochen zwar beim Turnier in Marokko, doch in Europa ist er in aller Munde. Die Topklubs – darunter Liverpool, Paris Saint-Germain, Manchester United und Arsenal – haben den Senkrechtstarter von RB Leipzig auf dem Schirm. Auch die Bayern haben den Super-Dribbler auf der Liste. Natürlich …
Und der verriet bei einem TikTok-Livestream, für welchen Klub sein Herz schlägt. Diomande zu seinen 270.000 Followern auf die Frage, ob er einen Traumklub hat, für den er mal spielen will: „Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen!“
Auch der FC Liverpool scoutet Diomande regelmäßig, schickte bereits Scouts zu Spielen von Leipzig. Dem Bundesligisten, allen voran Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer (41), war es im Sommer gelungen, Diomande für 20 Mio. Euro aus Leganés zu holen.
Klopp traf Diomande erst nach seiner Unterschrift
Auch von Jürgen Klopp (58), globaler Fußball-Boss bei Red Bull, schwärmte Diomande zuletzt immer wieder in den höchsten Tönen. Zum ersten Mal getroffen hat er den einstigen Welttrainer aber übrigens erst im Herbst – als die Verträge längst unterschrieben waren.
Nun kann ihm Klopp viel von Liverpool erzählen, wo er neun Jahre lang Trainer war. Und er kann mit helfen, dass Diomande mindestens noch eine Saison bei RB Leipzig bleibt. Denn das ist das große Ziel des Klubs.
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Quelle: WELT Nachrichtensender09.01.2026
Klarer Vorteil: Der Bundesligist bestimmt den Preis. Diomande, dessen Marktwert kürzlich auf 45 Mio. Euro gestiegen ist (laut Transfermarkt.de), hat keine Ausstiegsklausel in seinem bis 2030 laufenden Vertrag. Und ein internes Preisschild von mindestens 100 Mio. Euro. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) sagte zuletzt der Sport BILD, nur bei einem „unmoralischen Angebot weit über Marktwert“ könne man schwach werden.
Und dafür scheinen sich die Topklubs schon in Stellung zu bringen …