Dortmunder Fahranfänger leistet sich Verfolgungsjagd mit Polizei
22-Jähriger betrunken


Volontär


Für einen 22-jährigen Dortmunder endete die Nacht bei der Polizei. © Julian Stratenschulte/dpa

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Ein alkoholisierter Fahranfänger hat in der Nacht zum Samstag (10. Januar) auf der A40 und anschließend im Essener Stadtgebiet eine Verfolgungsfahrt verursacht. Die Polizei wollte den Mann kontrollieren, nachdem er bei Schneefall mit mehr als 140 Kilometern pro Stunde unterwegs war – erlaubt waren 100. Zunächst schien der Fahrer dem zivilen Streifenwagen zu folgen, beschleunigte dann jedoch wieder und flüchtete.

Festnahme in Essen

Die Verfolgung führte von Bochum-Freudenbergstraße bis nach Essen-Frillendorf, wo der 22-jährige Dortmunder die Autobahn verließ. In der Stadt setzte er seine Fahrt mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde fort und ignorierte mehrfach rote Ampeln. Andere Verkehrsteilnehmer kamen dabei laut Polizei nicht zu Schaden. In der Straße „Am Achternberg“ endete die Fahrt, da diese als Sackgasse nicht weiterführte.

Die Beamten nahmen den Fahrer vorläufig fest. Auf dem Rücksitz entdeckten die Beamten seinen 19-jährigen Beifahrer. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Da der Mann erst seit wenigen Monaten eine Fahrerlaubnis besitzt, gilt für ihn die Null-Promille-Grenze. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe an und stellten den Führerschein sicher.

Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Zudem erwarten ihn Verfahren wegen Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen. Die Fahrerlaubnisbehörde soll prüfen, ob der Mann charakterlich zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.