In Berlin begegnen sich ukrainische Männer derselben Generation immer häufiger – obwohl sich ihre Lebenswege zuvor jahrelang kaum berührt haben. Die einen kommen aus dem Krieg: verwundet, zur Behandlung und für Prothesen. Die anderen kommen ohne Kampferfahrung, dafür mit Gepäck und der Hoffnung, in einem friedlichen Land noch einmal neu anzufangen.
In der Ukraine hatten sie kaum Berührungspunkte. Die einen lebten zwischen Frontstellungen, Sturmangriffen und Evakuierungen, die anderen zwischen Arbeit, Ausbildung, Freizeit und Luftalarm. Jetzt steigen sie an denselben Haltestellen aus, stehen in denselben Warteschlangen und hören dieselbe Sprache um sich herum.
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Berlin ist zu einem Ort geworden, an dem diese unterschiedlichen Biografien erstmals gleichzeitig sichtbar sind. Drei Männer erzählen von ihren parallelen Leben zwischen Todesangst und Zukunftsplänen. Was denken sie voneinander?