- Jörg Kachelmann warnt vor der Wetterlage am Montagmorgen
- Auch der Deutsche Wetterdienst blickt besorgt auf das Wetter zum Wochenstart
- Nach dem Sturmtief „Elli“ bleibt es weiter winterlich und besonders glatt auf den Straße
Sturmtief „Elli“ und das damit verbundene Winter-Chaos sorgten in vielen Teilen Deutschlands nicht nur auf Gehwegen für angespannte Fußgänger, die sich extrem vorsichtig fortbewegten. Auch bei den Meteorologen lag Anspannung in der Luft.
Schon vor dem extremen Wintereinbruch stritten mehrere Experten über die Vorhersagen und deren Auslegung. Jörg Kachelmann sprach beim Kurznachrichtendienst X von „täglichen Lügengeschichten und Weltuntergangsmärchen“ und drückte auf die Alarm-Bremse. Bei seiner Vorhersage für Montag schlägt Deutschlands bekanntester Meteorologe nun ganz andere Töne an.

Jörg Kachelmann warnt vor heftigem Schnee und starkem Eisregen.
© picture alliance / zb | Kirsten Nijhof
„Montagmorgen kommt die nächste Veranstaltung“, schrieb Kachelmann bei Bluesky und teilte eine Wetterkarte. Dem Experten nach seien die Vorhersagen für das Wetter zum Wochenbeginn deutlich besorgniserregender als die vorangegangenen Prognosen zu Sturmtief „Elli“.

Wetter am Montag: Kachelmann warnt vor heftigem Schnee und starkem Eisregen
So schreibt Kachelmann weiter: „Da steckt mehr Lebensgefahr drin als gestern, trotzdem wird die Berichterstattung viel kleiner sein, weil das ,mit dem Wetter ein bisschen auserzählt‘ ist und es die Leute ,langweilen würde, das schon wieder groß zu fahren.“ Ein Seitenhieb auf die in der vergangenen Woche vielfach vorhergesagten Szenarien mit extremen Schneestürmen. Während Schnee und eisige Winde vor allem im Norden Deutschlands für zahlreiche Einschränkungen sorgten, blieben Nordrhein-Westfalen und Berlin gänzlich verschont.
Ein Blick auf die von Kachelmann geteilte Wetterkarte zeigt: Am Montag erreicht Deutschland von Westen her erneut eine Kältefront, die vor allem Bürger in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und das Saarland betreffen könnte. Hier wird mit starkem Eisregen gerechnet. Die Kältefront zieht dann weiter gen Osten, sodass es in größeren Städten wie Hamburg, Frankfurt am Main und Stuttgart zu mäßigem bis starkem Schneefall kommen könnte.
„Zum Start in die neue Woche droht dann aus Westen neues Ungemach in Form von gefrierendem Regen“, teilte auch der Deutsche Wetterdienst mit. Im Anschluss deute sich eine Milderung an, wobei abgewartet werden müsse, wie weit diese nach Nordosten vorankommt. Erst dann wird sich zudem zeigen, ob Kachelmann mit seiner Wetterprognose richtigliegt. Viele vom Schnee-Chaos betroffene Bürger dürften hoffen, dass der Meteorologe falschliegt. Vor allem Hamburg traf „Elli“ mit voller Wucht.