Christine Neubauer: „Kann ich mir manchmal nicht erklären“

Auf die Frage, zu welcher Rolle sie gern für ein Reunion-Projekt zurückkehren würde, erklärte sie, dass sie grundsätzlich sehr gern wieder Komödien drehen würde. „Sie erhellen die Welt, öffnen Herzen und zaubern uns allen ein Lächeln ins Gesicht – und das ist doch etwas Wunderschönes, ohne anderen Formaten damit irgendetwas absprechen zu wollen“, fügte sie hinzu.

Neubauer erwähnte außerdem Filme wie „Die Geierwally“, „Ein Sommer auf Sylt“ oder „Bella und der Feigenbaum“, zu denen sie gern zurückkehren würde. Sie betonte, dass diese Produktionen zeigten, wie viel Herz, Leichtigkeit, Humor und Verstand zusammen möglich seien. Demnach beweisen besonders Formate wie das „Traumschiff“, dass sich die Zuschauer nach genau dieser Art von Geschichten sehnten.

Umso mehr wundere es sie, dass diese Sichtweise bei den Verantwortlichen oft fehle oder Quoten anders interpretiert würden. „Warum der Blick auf das Publikum und seine Bedürfnisse verloren gegangen ist, kann ich mir manchmal wirklich nicht erklären“, meinte Neubauer abschließend.

Keine neuen Rollen für Christine Neubauer

Konkrete neue Projekte? Fehlanzeige. Offen spricht Neubauer darüber, dass es derzeit keine weiteren Rollenangebote gibt. „Aktuell gibt es, außer ‚Hundswut‘, nichts Neues zu erzählen. Und leider wird vorerst nichts Neues dazukommen.“ 

Auf Stillstand lässt sich Christine Neubauer dennoch nicht ein. Sie nutzt diese Phase, um eigene Ideen voranzutreiben. Für 2026 ist ihr neues Buch „Bon día Mallorca!“ angekündigt, in dem sie persönliche Einblicke in ihr Leben auf der Insel gibt. Auch filmisch plant sie ein Comeback: Ein chilenisches Roadmovie befindet sich in Vorbereitung, für das bereits Fördermittel bewilligt wurden. „Wenn alles gut geht, könnte dieses Roadmovie noch in diesem Jahr gedreht werden, mit mir als Schauspielerin und Produzentin.“

Christine Neubauer spricht über ihr Körperbild: „Ich liebe das Vollweib“.