Der 34. Mercedes-Benz JuniorCup der A-Junioren fand am heutigen Sonntag im Sindelfinger Glaspalast seinen sportlichen Abschluss. Acht internationale Nachwuchsteams lieferten sich am zweiten und letzten Turniertag hochklassige Duelle mit 18 Minuten Spielzeit, geprägt von technischer Reife, taktischer Klarheit und emotionaler Zuspitzung. Nach einer intensiven Gruppenphase, klaren Halbfinals und mehreren Platzierungsspielen setzte sich der FC Basel im Finale gegen den VfB Stuttgart durch und sicherte sich den Turniersieg bei einem der renommiertesten U19-Hallenturniere Europas.
Der Finaltag als Schaufenster des Nachwuchsfußballs
Der zweite Turniertag des Mercedes-Benz JuniorCups bündelte alles, wofür dieses Turnier seit Jahrzehnten steht. Internationale Topakademien, dicht getakteter Spielplan und eine Spielzeit, die trotz Halle Raum für Struktur und Reife ließ. Der Glaspalast wurde erneut zur Bühne für Talente, die nicht nur Tempo und Technik, sondern auch Entscheidungsfähigkeit unter Druck zeigten.
VfB Stuttgart bestätigt seine Favoritenrolle
Der Titelverteidiger aus Stuttgart startete mit Nachdruck in den Finaltag. Im ersten Spiel setzte sich der VfB mit 4:2 gegen den 1. FC Köln durch und untermauerte seine Ambitionen. Auch im anschließenden Gruppenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen zeigte Stuttgart seine Dominanz und gewann deutlich mit 5:1.
Rapid Wien mit klarer Botschaft
Der SK Rapid Wien setzte ebenfalls Akzente. Der 2:0-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen und das 3:1 gegen den 1. FC Köln sicherten dem österreichischen Vertreter den Einzug ins Halbfinale. Rapid überzeugte durch schnelles Umschaltspiel und eine hohe Intensität in den Zweikämpfen, blieb aber im weiteren Verlauf ohne Finalchance.
Basel bleibt stabil und effizient
Der FC Basel zeigte am zweiten Turniertag seine größte Stärke: Konstanz. Das 2:2 gegen den Sao Paulo FC und der 3:2-Erfolg gegen den FC Bayern München brachten Basel sicher in die K.-o.-Phase. Die Mannschaft agierte kontrolliert, ließ sich auch durch Rückstände nicht aus dem Konzept bringen und nutzte ihre Chancen mit hoher Effizienz.
Halbfinals bringen klare Entscheidungen
Im ersten Halbfinale setzte sich der VfB Stuttgart mit 2:0 gegen Odense BK durch. Im zweiten Halbfinale folgte eine deutliche Ansage des FC Basel, der SK Rapid Wien mit 4:0 bezwang. Basel dominierte das Spieltempo und nutzte defensive Unsauberkeiten konsequent aus.
Platzierungsspiele mit sportlichem Wert
Auch abseits des Finales blieb das Niveau hoch. Der 1. FC Köln sicherte sich mit einem 2:0 gegen den Sao Paulo FC den siebten Platz. Im Spiel um Platz fünf setzte sich Bayer 04 Leverkusen nach Neunmeterschießen mit 5:3 gegen den FC Bayern München durch, nachdem die reguläre Spielzeit keinen Sieger hervorgebracht hatte. Das Spiel um Platz drei entschied SK Rapid Wien mit einem 2:1 gegen Odense BK für sich.
Das Finale als verdienter Höhepunkt
Das Endspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Basel brachte die beiden konstantesten Mannschaften des Turniers zusammen. Stuttgart ging als Titelverteidiger ins Finale, Basel als stabilster Herausforderer. In einer intensiven, taktisch geprägten Partie setzte sich der FC Basel mit 2:1 durch und krönte sich zum Sieger des Mercedes-Benz JuniorCups 2026.
Ein Turnier mit nachhaltiger Strahlkraft
Der Mercedes-Benz JuniorCup 2026 bestätigte erneut seinen besonderen Stellenwert im internationalen Nachwuchsfußball. Die Spiele boten nicht nur Ergebnisse, sondern Einblicke in Entwicklungsstände, Spielphilosophien und mentale Stärke junger Spieler. Der Turniersieg des FC Basel steht dabei sinnbildlich für ein Wochenende, das den Nachwuchsfußball in seiner höchsten Hallenform zeigte – intensiv, anspruchsvoll und voller Perspektiven.