Grün-weißes Schachfest beim NSV Rapid Rumble

Das war ein voller Erfolg – und das nicht nur organisatorisch. 65 Spielerinnen und Spieler sorgten über neun Runden Schnellschach für ein echtes Schachfest an den Brettern, mit spannenden Partien, überraschenden Wendungen und vielen starken Leistungen aus grün-weißer Sicht.

Hochklassige Spitze und starke Konkurrenz

An der Spitze des Feldes setzte sich am Ende IM Jakob Leon Pajeken (SK Doppelbauer Kiel) mit 7,5 Punkten durch und sicherte sich dank besserer Feinwertung den Turniersieg. Punktgleich auf Rang zwei folgte FM Malek Koniahli (Hamburger SK), während FM Fred Hedke (Delmenhorster SK) mit 7 Punkten das Podium komplettierte. Das Turnier war bis in die Schlussrunde hinein hart umkämpft, was die enge Spitze eindrucksvoll widerspiegelte.

Max Weidenhöfer glänzt für Werder

Aus Werder-Sicht ragte besonders CM Max Weidenhöfer heraus: Mit 6,5 Punkten aus 9 Runden spielte er ein starkes Turnier und landete auf einem hervorragenden 6. Platz im Gesamtklassement – ein Top-Ergebnis in diesem hochklassigen Feld. Max hielt dabei nicht nur mit den Titelträgern mit, sondern ließ zahlreiche starke Konkurrenten hinter sich.

Ebenfalls erfreulich verlief das Turnier für Timur Elmali, der mit 5,5 Punkten eine solide Leistung zeigte und sich im oberen Mittelfeld platzierte. Auch Edwin Wachtel überzeugte mit 5 Punkten und bewies, dass er sich zunehmend gegen deutlich höher eingestufte Gegner behaupten kann.

Breite grün-weiße Beteiligung

Besonders erfreulich war die große Beteiligung aus den eigenen Reihen: Der SV Werder Bremen stellte eines der größten Kontingente im Teilnehmerfeld. Von erfahrenen Vereinsspielern bis hin zu Nachwuchstalenten sammelten viele Werderaner wertvolle Turniererfahrung. Spieler wie Moritz Romberg, Lothar Wemßen, Max Petendra, Henry Engelhaupt sowie zahlreiche weitere grün-weiße Teilnehmer trugen zu einer lebendigen und sportlich fairen Turnieratmosphäre bei.

Auch der Nachwuchs war vertreten und zeigte Einsatz und Kampfgeist – Ergebnisse, auf die sich in den kommenden Turnieren sicher aufbauen lässt.

Fazit

Das NSV Rapid Rumble zeigte eindrucksvoll, wie attraktiv Schnellschach sein kann: kurze Bedenkzeiten, volle Konzentration, mutige Entscheidungen und viele sehenswerte Partien. Aus Werder-Sicht bleibt ein sportlich erfolgreiches Turnier, eine starke Präsenz der eigenen Spieler und vor allem viel Lust auf die nächsten Events.