Konzerte von Newcomer-Bands sind oft schlecht besucht. Jetzt probieren Veranstalter in Hamburg etwas Neues: Kommen mehr Leute, wenn man vorab nicht verrät, wer spielt?
11. Januar 2026, 12:59 Uhr
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Sofar Sounds: Überraschungskonzerte im Trend – Musiker wie William Jack begeistern das Publikum mit unkonventionellen Auftritten, bei denen Nähe und Intimität im Vordergrund stehen. Veranstalter wie Lars Nemeth setzen auf die Faszination des Unbekannten und experimentieren mit neuen Konzertformaten. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen in der Live-Musikbranche eröffnen Überraschungskonzerte jungen Künstlern eine Bühne und bieten dem Publikum einzigartige Erlebnisse. Die Konzertreihe Sofar Sounds lockt mit dem Versprechen, die Stars von morgen live zu erleben, wie einst Billie Eilish bei einem Auftritt in Los Angeles. Ein Mix aus Spannung, Überraschung und musikalischem Talent erwartet die Besucher bei den kommenden Veranstaltungen in Hamburg.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Ein Newcomer-Abend in der JazzHall Hamburg: Veronika Morscher während des Konzerts mit ihrer Band am 7. Dezember 2025.
© Frank Siemers / JazzHall
In einem dunklen Raum, dekoriert
mit Lichterketten und Teppichen, lümmeln sich an die sechzig Menschen auf
dem Fußboden. Die meisten kennen einander nicht, aber die Stimmung wirkt vertraut, wie bei einer Hausparty. Man sitzt nah beieinander, mehrere Gäste
haben es sich bequem gemacht und ihre Schuhe ausgezogen, einige sogar Sitzkissen
von zu Hause mitgebracht. Vorne im Raum thront ein junger Mann als einziger
leicht erhöht auf einem Stuhl. Er stellt sich vor, William Jack, und hebt sein
Cello vom Boden. „Ich möchte nicht respektlos klingen“, sagt er auf Englisch
mit australischem Akzent: „Aber ein Cello ist bloß eine Kiste mit Saiten.“