Die beliebte RTL-Quizsendung „Wer wird Millionär?“ startete mit einer Eventwoche ins Jahr 2026 – und Luisa Beuster aus Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) ist mittendrin. Zum zehnten Mal wurde die „3-Millionen-Euro-Woche“ abgehalten. Die Kandidaten konnten sich von Montag bis Donnerstag für das große Finale am Freitag qualifizieren, wo sie um den besagten Rekordgewinn spielten.
Publikum- und Telefonjoker mit falscher Antwort
Am ersten Abend wurden dafür Kandidaten eingeladen, die in der Vergangenheit schon mal auf dem Ratestuhl saßen, aber damals enormes Pech hatten. So kam es dazu, dass sich am Montagabend Luisa Beuster erneut den Fragen von Günther Jauch im Kölner RTL-Studio stellte. Sie war bereits im April 2025 dabei, hatte dort aber bei der 16.000-Euro-Frage zweimal Unglück mit ihren Jokern.
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Sowohl eine Zuschauerin aus Ravensburg im Publikum (sie war die einzige, die aufgestanden war) als auch ihr Telefonjoker argumentierten in die gleiche Richtung. Damals folgte Beuster entgegen ihrer eigenen Intuition den Ratschlägen, dass 2026 zum ersten Mal ein Oscar für die Kategorie „Bester Trailer“ vergeben werden soll. Tatsächlich wird jedoch das beste Casting ausgezeichnet. Schließlich fiel sie auf 500 Euro zurück.
Joker-Pech verfolgt Kandidatin auch beim zweiten Versuch
Das sollte nun beim zweiten Anlauf nicht noch einmal passieren. Doch auch in der Sendung am Montag waren ihre Joker mehr Gefahr als Hilfe. Los ging es mit dem Publikumsjoker bei der 8000-Euro-Frage. Die Kandidatin fragte das Publikum danach, welche Tiere in der Straßenverkehrsordnung erwähnt werden. 76 Prozent der Zuschauer entschieden sich für Antwort C, Frösche und Kröten. Doch rund ein Viertel glaubte an Antwort B, Pferde und Hunde.

Auch Moderator Günther Jauch war über das Joker-Pech der Kandidatin verblüfft. (Foto: NOZ/MHN)
So entschied sich das Publikum mehrheitlich für Antwortmöglichkeit C, doch Beusters Bauchgefühl tendierte zu B. Ihr Misstrauen führte sie zum Nachschub des 50:50-Jokers, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Denn Antwortmöglichkeit C schied aus, B blieb stehen und entpuppte sich als korrekte Antwort. Zum dritten Mal in Luisa Beusters „Wer wird Millionär?“-Geschichte hat nun also ein Joker falsch gelegen.
Misstrauen schützte sie vor dem tiefen Fall
Doch das Pech begleitete sie noch weiter bis zur 32.000-Euro-Frage: Beuster fragte wieder eine einzelne Person aus dem Publikum. Der ausgewählte Mann gab an, mit der Antwort zu 95 Prozent sicher zu sein. Das war für die Kandidatin allerdings nicht genug. Sie entschied sich, auszusteigen und lieber 16.000 Euro mitzunehmen. Auch hier schützte sie ihr Misstrauen vor dem tiefen Fall: Richtig war nämlich eine andere Antwort.
Ihre Pechsträhne hätte am Freitag zu etwas ganz Großem führen können: Mit ihren 16.000 Euro hatte sich Beuster für das Drei-Millionen-Euro-Finale am Freitag (9. Januar) qualifiziert. Doch die Vorpommerin schaffte es dieses Mal nicht auf den Ratestuhl und ging leer aus.
Die Folge von Freitag ist weiterhin auf RTL+ abrufbar.