• Das Begegnungszentrum Grambke bietet sonntags im Januar, Februar und März ein Café-Angebot zur Begegnung gegen Einsamkeit, insbesondere für ältere Menschen, an.
  • Wöchentlich finden im Zentrum weitere Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Malgruppen, Sprachkurse, Spiele- und Lernnachmittage sowie technische Unterstützung für Senioren statt.
  • Veranstaltungen wie Bingo-Nachmittag, Spielenachmittag und Klönschnack finden im Januar jeweils mittwochs statt; Anmeldungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich.

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Für immer mehr Menschen ist es ein Thema: Einsamkeit. Wie aus einer Erhebung der Techniker Krankenkasse hervorgeht, haben sechs von zehn Befragten dieses Gefühl schon einmal erlebt. Und der Sozialbericht der Bundeszentrale für politische Bildung kommt zu dem Ergebnis, dass statistisch gesehen 12,2 Millionen Deutsche von Einsamkeit betroffen sind. Um dem entgegenzuwirken, gibt es im Begegnungszentrum Grambke „Luise Morgenthal“ ein spezielles Angebot.

Nach den Worten von Joyce Krijger fühlen sich gerade ältere Menschen, die alleine leben, in den Wintermonaten einsam. „Vielfach sitzen sie dann den ganzen Sonntag allein vor dem Fernseher, weil sie das kalte Wetter von Aktivitäten im Freien abhält“, sagt die Einrichtungsleiterin. „Hinzu kommt, dass in Grambke ein Café fehlt, in dem es am Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen gibt.“

So ist die Idee entstanden, das Begegnungszentrum zum Café zu machen. Jeweils an einem Sonntag im Januar, Februar und März gibt es in den Räumen die Möglichkeit, zu kaffeesieren. „Das funktioniert natürlich nur mit der Hilfe mehrerer Ehrenamtlicher“, so Krijger. „Eine unserer Freiwilligen ist Hobbykonditorin und backt die leckersten Torten und Kuchen.“ Der erste Termin ist am Sonntag, 25. Januar. Dann ist die Stätte in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Nahezu täglich Angebote

Programm gibt es aber auch an anderen Tagen. So findet montags – jeweils in der Zeit von 10 bis 11 Uhr – eine Seniorengymnastik statt. Zwischen 14 und 19 Uhr gibt es außerdem ein offenes Angebot samt Spielenachmittag. Der Dienstag ist im Januar Ruhetag. Mittwochs wird in der Kulle, Hindenburgstraße 16, von 9.30 bis 10.30 Uhr Gymnastik gemacht. Von 10 bis 12 Uhr kommt die Aquarell-Malgruppe und von 19 bis 21 Uhr die Malgruppe zusammen. Donnerstags heißt es ab 10 Uhr zunächst „Brush up your English“ (Frischen Sie Ihr Englisch auf). Von 17 bis 19 Uhr proben dann die Weser-Ukelisten. Freitags wird das Begegnungszentrum zum Lernort. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr steht es allen offen, die in Ruhe für Schule oder Studium lernen wollen. Wer eine Bewerbung schreiben muss, kann auch das tun. Das Angebot ist kostenlos, eine Betreuung vor Ort gibt es allerdings nicht.

Darüber hinaus organisiert die Einrichtung verschiedene Veranstaltungen. Am Mittwoch, 14. Januar, laden Krijger und ihr Team beispielsweise zu einem Bingo-Nachmittag ein. Eine Woche später steht ein Spielenachmittag auf dem Programm. Angeboten werden zum Beispiel Mensch ärgere Dich nicht, Rummikub oder Skip-Bo. Am Mittwoch, 28. Januar, gibt es dann einen Klönschnack bei Kaffee, Tee und Kuchen. All diese Programmpunkte finden jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr statt.

Parallel dazu bietet das Begegnungszentrum an jedem Mittwoch im Januar eine Handy- und Computerhilfe für Senioren an. Wer die wahrnehmen will, wird gebeten, sich vorab anzumelden.

Geöffnet ist die Einrichtung auch am Montagabend, 26. Januar. Dann steht der nächste Bürgerschnack für Burg, Grambke, das Werderland und umzu an. Mit welchen Themen sich das Forum befassen wird, gibt Initiator Rainer Tegtmeier kurz vor der Veranstaltung bekannt. Getagt wird ab 19 Uhr.

Info

Für die Veranstaltungen im Begegnungszentrum Grambke, Grönlandstraße 8, können sich Interessierte entweder telefonisch unter 04 21 / 64 17 16 oder per E-Mail an bgst-grambke@web.de anmelden. Persönlich erreichbar ist das Team montags von 10 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 17 Uhr.

Welche regelmäßigen Angebote und Veranstaltungen finden im Begegnungszentrum Grambke statt, um Einsamkeit entgegenzuwirken?

Im Begegnungszentrum Grambke „Luise Morgenthal“ werden zahlreiche regelmäßige Angebote veranstaltet, um Einsamkeit entgegenzuwirken. Dazu gehören unter anderem Seniorengymnastik, ein offener Spieletreff am Montagnachmittag, eine wöchentliche Handy- und Computerhilfe für Senioren, ein regelmäßig stattfindender „Klönschnack“ bei Kaffee und Kuchen, Malgruppen, eine Aquarell-Malgruppe, ein Englisch-Kurs, Proben der Weser-Ukelisten sowie die Frühstücksrunde türkischer Frauen und das Sonntags-Café. Zusätzlich finden im Monatsverlauf wechselnde Veranstaltungen wie Bingo-Abende, Spielenachmittage, Quizshows, Lesungen, interkulturelle Kochaktionen und Bürgerschnack-Foren statt.

Quellen

Welche Rolle spielen Ehrenamtliche bei der Durchführung der Programme im Begegnungszentrum Grambke?

In den vorliegenden Artikeln wird die Organisation der Programme im Begegnungszentrum Grambke vor allem dem Team um Einrichtungsleiterin Joyce Krijger zugeschrieben. Es finden zahlreiche und regelmäßige Angebote wie Computerhilfe, Gymnastik, Spielenachmittage und Gesprächsrunden statt, wobei konkrete Hinweise auf den Einsatz von Ehrenamtlichen zur Durchführung der Programme in den Artikeln nicht genannt werden. Somit lässt sich aus den vorliegenden Quellen keine explizite Rolle von Ehrenamtlichen im Programmablauf des Begegnungszentrums Grambke ableiten.

Quellen

Wie ist das Beratungs- und Veranstaltungsangebot für Senioren in anderen Stadtteilen organisiert und gibt es vergleichbare Initiativen zur Bekämpfung von Einsamkeit?

Das Beratungs- und Veranstaltungsangebot für Senioren ist in den einzelnen Stadtteilen durch unterschiedliche Träger wie Seniorenbeirat, Vereine, Kirchengemeinden und Begegnungszentren organisiert und bietet vielfältige Aktivitäten wie gemeinsame Ausflüge, Gesprächsrunden, Gymnastik oder individuelle Sprechstunden an. Initiativen zur Bekämpfung von Einsamkeit umfassen daneben Projekte wie das Silbertelefon von Silbernetz e.V., Hausbesuche durch Ehrenamtliche („Aufsuchende Altenarbeit“) und niedrigschwellige Begegnungsangebote wie Seniorencafés, Erinnerungsnachmittage oder Stammtische. Ziel all dieser Angebote ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und der Vereinsamung im Alter durch persönliche Ansprache, soziale Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement entgegenzuwirken.

Quellen

Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.

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