An der Amsterdamer Straße im Berliner Wedding schreitet ein neues Wohnbauprojekt sichtbar voran. Der Rohbau ist weit fortgeschritten, erste Fenster sind eingesetzt, Balkone zeichnen sich ab und an Teilen des Neubaus ist die Fassade bereits gestrichen. Damit wird deutlich, wie sich das neue Wohnensemble künftig in den Stadtraum einfügen soll.
Das neue Wohnhaus soll 58 Mietwohnungen mit 36 bis 122 Quadratmeter großen Wohneinheiten bereitstellen. Parallel dazu wird auch eine Tiefgarage für die Bewohnerinnen und Bewohner fertiggestellt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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In der Amsterdamer Straße 22 sowie an der Seestraße 50A entstehen derzeit zwei neue Wohngebäude für den Berliner Ortsteil Wedding. Realisiert wird das Projekt von der Cedar Real G Zwei GmbH, einer Tochter der Cedar Real G Group. Die Bauarbeiten laufen bereits seit mehreren Jahren, nun zeigt sich der Fortschritt auch im äußeren Erscheinungsbild deutlich.
Der Rohbau an der Amsterdamer Straße 22 ist weitgehend abgeschlossen. Mehrere Geschosse stehen vollständig, die Tragstruktur ist klar ablesbar. Inzwischen wurden erste Fenster eingesetzt, zudem sind die Balkone sichtbar montiert. An einer Gebäudeseite ist die Außenfassade bereits farblich gefasst, was dem Neubau erstmals eine endgültige Anmutung verleiht.
58 neue Wohnungen an der Amsterdamer Straße mit Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss
Während der Neubau nur noch zum Teil eingerüstet ist, laufen die Arbeiten an der Gebäudehülle. Die bereits gestrichenen Fassadenbereiche lassen erkennen, wie sich der Neubau künftig im Straßenraum präsentieren wird. Parallel dazu schreiten der Innenausbau sowie die Arbeiten an der Tiefgarage voran, die unter beiden Gebäuden angeordnet ist.
Geplant sind insgesamt 58 Wohnungen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, die zur Belebung des Straßenraums beitragen sollen. Die Mischung aus Wohnen und Gewerbe folgt dem städtebaulichen Kontext des Quartiers, das von Wohnhäusern, Gewerbebauten und Verkehrsachsen geprägt ist.
Begrünte Freiflächen ergänzen den Neubau im Wedding: Fertigstellungstermin noch offen
Für den architektonischen Entwurf ist das Berliner Büro Bundschuh Architekten verantwortlich. Die Neubauten orientieren sich in ihrer Höhe und Kubatur an der Umgebung, setzen jedoch mit klaren Linien und Balkonstrukturen eigenständige Akzente. Ziel ist eine zeitgemäße Ergänzung des Bestands.
Die Gestaltung der Außenanlagen übernimmt kre_ta Landschaftsarchitekten. Vorgesehen sind begrünte Freiflächen, die sowohl den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommen als auch einen Beitrag zum Mikroklima leisten sollen.
Wohnungsbau an der Amsterdamer Straße: Nachhaltige Technik und fortgeschrittener Bau
Die Neubauten sind als energieeffiziente Wohnhäuser konzipiert. Neben moderner Dämmung ist der Einsatz von Photovoltaiktechnik geplant. Damit soll ein Teil des Energiebedarfs direkt vor Ort erzeugt werden. Nach Angaben des Projektträgers ist Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil der Entwicklung.
Mit den 58 neuen Wohnungen reagiert das Projekt auf den anhaltenden Wohnraumbedarf im Wedding. Der Stadtteil zählt zu den Gebieten, in denen Neubauprojekte zunehmend eine wichtige Rolle spielen, um den Druck auf den Wohnungsmarkt zumindest teilweise abzufedern. Zu welchen Preisen die Wohnungen vermietet werden ist bisher nicht bekannt.
Ein konkreter Fertigstellungstermin wurde bislang nicht genannt. Dennoch deutet der sichtbare Baufortschritt darauf hin, dass das Projekt in eine entscheidende Phase eingetreten ist. Die Entwicklung an der Amsterdamer Straße zeigt damit exemplarisch, wie sich der Wohnungsbau im Wedding aktuell weiterentwickelt.
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Quellen: CR G Zwei

