In Venedig ausgezeichnet, von Christopher Nolan geadelt: Das auf wahren Begebenheiten basierende Kampfsportdrama „The Smashing Machine“ mit „Black Adam“-Star Dwayne Johnson in der Hauptrolle kommt jetzt ins Heimkino.
Gemeinsam mit seinem Bruder Josh inszenierte Benny Safdie die Stresskino-Meilensteine „Good Time“ und „Der schwarze Diamant“. Letztgenannten Titel kürte unter anderem das FILMSTARTS-Chefredaktionsmitglied Björn Becher zum besten Netflix-Film aller Zeiten, weshalb die Erwartungen an Safdies nächste Regiearbeit exorbitant waren! Letztlich bekam die Filmwelt dann sogar zwei „nächste Safdie-Regiearbeiten“ nach „Der schwarze Diamant“.
Denn während Josh Safdie den bald in den deutschen Kinos anlaufenden „Marty Surpreme“ mit Timothée Chalamet inszenierte, brachte Benny schon vor wenigen Monaten das Sportdrama „The Smashing Machine“ mit Dwayne Johnson und Emily Blunt auf die Leinwand! Und schon sehr bald könnt ihr euch den Film nach Hause holen, denn am 16. Januar 2026 erscheint „The Smashing Machine“ im Heimkino – etwa als Limited Edition 4K-Steelbook.
„The Smashing Machine“ 4K-Steelbook bei Amazon*
Parallel zum limitierten 4K-Steelbook kommen auch 4K-, Blu-ray- und DVD-Editionen* in Standardverpackungen heraus. Des Weiteren ist „The Smashing Machine“ auf diversen Plattformen als VOD verfügbar, darunter bei Amazon Prime Video*.
Darum geht es in „The Smashing Machine“
Trotz seiner Passion für den Sport findet die Erfolgsserie des Ringers Mark Kerr (Dwayne Johnson) ein demotivierendes Ende: Er verpasst den Einzug in den Kader der USA für die Olympischen Spiele 1996, woraufhin er sich nach Alternativen umschaut. Alsbald wechselt er in den noch ein Nischendasein fristenden, aber auch eine Pionierstimmung mit sich tragenden Bereich der Mixed-Martial-Arts.
In dieser Welt muss sich Kerr allerdings erst wieder einen Namen machen, was ihm Disziplin und Entschlossenheit sowie viel Klinkenputzen abverlangt. Das erweist sich nicht nur aufgrund seiner Medikamentenabhängigkeit und der emotional schlauchenden Beziehung zu seiner Partnerin Dawn Staples (Emily Blunt) als schwierig, sondern vor allem dadurch, dass er die Wettkampfveranstalter frustriert: Kerr knockt seine Gegner derart schnell aus, dass zu wenig Zeit bleibt, um lukrative Werbepausen einzuschieben. Also werden alsbald einige von Kerr besten Techniken verboten – was ihn erneut unter Erfolgsdruck setzt…
Christopher Nolan ist begeistert
Der Verfasser dieses Artikels fand zwar kaum Gefallen an „The Smashing Machine“, doch dafür ergatterte der im grobkörnigen Look gehaltene Blick auf Mark Kerrs Mixed-Martial-Arts-Karriere an anderer, prominenter Stelle viel Lob. So vergab FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen starke vier Sterne und jubilierte unter anderem: „So gut war Dwayne Johnson noch nie!“
Petersen begründet dies wie folgt: „Als Mark Kerr ist der in seiner Maske oft kaum zu erkennende Johnson nicht wütend oder brachial, sondern mild, melancholisch, sanftmütig – und es geht im Kern auch nichts ums Gewinnen, sondern im Gegenteil um einen möglichen Umgang mit Niederlagen.“ Auch bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2025 hagelte es Anerkennung: Die von „The Holdovers“-Regisseur Alexander Payne angeführte Jury verlieh dem Drama den Silbernen Löwen für die beste Regie.
Auch Meisterregisseur Christopher Nolan war von „The Smashing Machine“ angetan und lobte Hauptdarsteller Dwayne Johnson in höchsten Tönen: „Eine bessere Performance werdet ihr dieses Jahr nicht sehen“, verkündete der „Inception“-Macher (wir berichteten). Wie Safdie diese Leistung aus dem „Pain & Gain“-Mimen gekitzelt hat und weshalb er sich so für Mark Kerrs Lebensgeschichte interessiert, erfahrt ihr wiederum in unserem Interview mit dem „The Smashing Machine“-Macher:
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