Kurz vor Prozessbeginn
Marius Borg Høiby erneut im Visier der Polizei
von Nadine Miller
12.01.2026, 12:33 Uhr
12. Januar 2026 um 12:33 Uhr
Seit Dezember 2025 ermittelt die Polizei wegen neuer Vorfälle, die Marius Borg Høiby zusätzliche rechtliche Schwierigkeiten einbringen könnten.
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Nur noch wenige Wochen bis zum Prozessstart – und plötzlich droht der Fall Marius Borg Høiby (28) neue Brisanz zu bekommen.
Polizei durchsuchte Wohnung von Marius Borg Høiby
Laut „Aftenposten“ vom 12. Januar stehen seit Dezember 2025 neue Vorfälle im Raum, die Marius weitere rechtliche Probleme bringen könnten, darunter mindestens ein als ernst bezeichnetes Vergehen.
Vor Weihnachten durchsuchten Ermittler seine Wohnung in Oslo-Frogner, um Beweise zu sichern – ein ungewöhnlicher Schritt, der auf neue, brisante Spuren hinweist.
ANZEIGEKommen weitere Anklagen im Marius-Fall dazu?
Marius Borg Høiby muss sich bereits wegen 32 Anklagepunkten verantworten – darunter Vergewaltigung, Gewalt, Drohungen und Sachbeschädigung. Nun scheint es wohl neue Verdachtsmomente zu geben, die noch nicht vor Gericht verhandelt wurden. Polizei und Staatsanwaltschaft sollen laut „Aftenposten“ sowohl Marius als auch eine mögliche Betroffene vernommen haben, um weiteren Hinweisen nachzugehen.
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Aus seinem Umfeld gebe es bisher keine öffentlichen Äußerungen. Seine Anwälte Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic erklärten gegenüber „Aftenposten“, dass sie zu laufenden Ermittlungen keine Angaben machen würden. Auch die Polizei hält sich bisher zurück – ein Sprecher des Osloer Präsidiums betonte lediglich, dass derzeit keine Details veröffentlicht würden. Die Anwältin der betroffenen Frau äußerte sich ähnlich vorsichtig.
Staatsanwalt Sturla Henriksbø machte klar: Neue Anklagen würden nur erhoben, wenn gerichtsverwertbare Beweise vorliegen – ein Vorgang, der noch Zeit beanspruchen könnte, selbst wenn die Hauptverhandlung im Februar beginnt.
Mit Material von Dana Press
Alles zum Fall Marius Borg Høiby vor Gericht
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