Wenn der Schwiegervater zuschaut …
Bei der Rückkehr von Urs Fischer (59) nach Köpenick trennten sich Union und Mainz Unentschieden (2:2). Beide Torschützen der Eisernen kamen von der Bank. Für Woo-yeong Jeong (26) war das zwischenzeitliche 1:2 ein ganz besonderes Tor!
Der Grund: Jeongs Schwiegervater. Der war aus Korea angereist, saß am Samstagmittag auf der Tribüne. Deswegen rannte der Koreaner bei seinem Jubel in Richtung Haupttribüne und schickte Grüße dorthin.
Der Stürmer: „Mein Schwiegervater ist zum Spiel gekommen. Er ist aus Korea angereist und wir haben ihn lange nicht gesehen. Wenn er kommt, wollte ich ein Tor machen, deswegen habe ich mich gefreut.“
Mit dem Treffer hat Jeong sicher bei seinem Schwiegervater gepunktet – der sollte vielleicht häufiger zu Besuch kommen. Zuletzt hatte der Koreaner in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Gütersloh (5:0) getroffen. Das Ende der letzten Rückrunde verpasste er wegen einer Knöchelverletzung, bekam daher in der laufenden Saison zunächst nur Kurzeinsätze.
Umso mehr kann er sich jetzt über das Tor freuen. Jeong dazu: „Wir haben im Training geübt, dass wir, wenn Derrick Köhn den Ball hat, in die Box laufen. Wenn der Ball dann kommt, kann man ein Tor machen. Deswegen bedanke ich mich bei Derrick.“
Das zweite Tor des Spiels wurde nach Abpfiff Marin Ljubičić (23) zugerechnet. Nachdem während der Partie Verteidiger Danilho Doekhi (27) als Torschütze durchgesagt wurde. Beide Torschützen kamen von der Bank. Das beweist: Union hat Qualität in der Kaderbreite.
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Quelle: DPA – TNN09.01.2026
Dazu sagt Jeong: „Der Trainer hat zu uns gesagt, wir brauchen nicht nur Stammelfspieler, sondern immer alle Spieler. Wenn wir Spieler einwechseln, wollen wir Energie zeigen – und dann steht es am Ende 2:2.“
Gegen die Mainzer hatte Steffen Baumgart (54) den richtigen Riecher, wechselte den Punktgewinn ein. Aber: Gegen Tabellenschlusslicht Mainz hätte mehr drin sein können …