Sierra Kidd war kürzlich bei Marvin Game für ein „Baked“-Interview auf dem Kanal von Stoked zu Gast und hat sich dort zu einer Reihe an – teils recht privaten – Themen geäußert. Dabei geht es auch um Konzerte. Der 29-Jährige erklärt, dass er eigentlich keine Live-Autritte mehr geben möchte. Wieso erläutert ebenfalls ausführlich.
Wegen der Fans: Sierra Kidd will keine Konzerte mehr geben
Während eines Spaziergangs durch Papenburg sprechen die beiden über das Thema Konzerte. Dazu meint Kidd, dass er diese lange nur aus einer Verpflichtung heraus gegeben hätte. Denn eigentlich stören ihn diverse Dinge am Live-Geschäft. Einerseits wäre da das „Organisatorische“ drumherum.
Und andererseits wären da die Fans. Den Rapper belaste nämlich vor allem die Nähe zu seiner Community auf Konzerten. Das Ganze sei sehr einnehmend und würde ihn runterziehen. Unter anderem, weil viele Fans ein Treffen mit dem Rapper dafür nutzen würden, um Trauma-Dumping zu betreiben. Er verstehe dabei, dass es ihnen wichtig sei, ihre Schicksale mit ihm zu teilen. Den Moment wolle er ihnen auch gönnen. Aber die schiere Masse an Traumata, die mit ihm an einem Abend geteilt werden, würde ihn zunehmend belasten.
Auch der wohl recht starke Drogenkonsum in der Crowd sei für ihn nicht leicht zu verarbeiten.