Borussia Düsseldorf setzt ihre besondere Tradition der „Heimspiele außer Haus“ am Sonntag (18. Januar) mit einem echten Höhepunkt fort. Im Berliner Sportforum Hohenschönhausen (Weißenseer Weg 53) tritt der deutsche Tischtennis-Rekordmeister im Rahmen des „Champions Doppelpacks“ zu einem Bundesliga-Heimspiel gegen Vize-Pokalsieger TTC Fulda-Maberzell an – eingebettet in einen gemeinsamen Spieltag mit dem TTC Berlin Eastside, der Rekordmeister der Frauen-Bundesliga trifft auf den ESV Weil.

Erstmals präsentieren sich damit die beiden erfolgreichsten deutschen Tischtennis-Klubs an einem Ort und an einem Tag. Insgesamt 103 nationale und internationale Titel vereinen beide Klubs auf sich – ein Ausnahmeereignis für Fans der Sportart.

Die Partie in Berlin ist zugleich Ausdruck einer Strategie, die Borussia Düsseldorf seit vielen Jahren verfolgt. Regelmäßig trägt der Klub ein Heimspiel pro Saison nicht in eigener Halle aus, sondern bewusst in einer auswärtigen Halle. Diese sogenannten „Heimspiele außer Haus“ sind längst fester Bestandteil der Vereinsidentität und dienen dazu, neue Zuschauergruppen zu erreichen, regionale Fanbindungen zu stärken und Tischtennis auf höchstem Niveau auch außerhalb Düsseldorfs erlebbar zu machen.

„Wir kommen gerne zu unseren Fans, für viele ist der Weg nach Düsseldorf zu weit, deshalb haben wir beispielsweise schon in München, Hamburg und zuletzt Würzburg Heimspiele ausgetragen“, sagt Borussia-Geschäftsführer Alexander Schilling. Besonders eng ist diese Tradition mit Ostdeutschland verbunden – allen voran mit der sächsischen Stadt Döbeln. Seit vielen Jahren gastiert Borussia Düsseldorf dort regelmäßig mit offiziellen Bundesliga-Heimspielen, ausgerichtet vom Döbelner SV. Trotz der weiten Anreise fühlt sich der Rekordmeister in Sachsen sehr heimisch. Ein markantes Beispiel lieferte beispielsweise der Dezember 2022, als Borussia in Döbeln ein Heimspiel gegen den TTC Fulda-Maberzell mit 3:0 gewann. Die Gastspiele in Sachsen sind kein einmaliges Projekt, sondern seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der Vereinsgeschichte – inklusive einer beeindruckenden sportlichen Erfolgsserie.

In diese Linie fügt sich nun auch das Berliner Event nahtlos ein. Am 18. Januar verwandelt sich das Sportforum in eine Bühne für Spitzentischtennis und Fan-Nähe. Der Spieltag beginnt um 10.30 Uhr mit der Partie der Frauen-Bundesliga zwischen Berlin und Weil. In der Pause zwischen den Begegnungen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Mitmachaktionen und einem Funpark.

Zudem wird Timo Boll als Stargast vor Ort sein. Der langjährige Düsseldorfer Ausnahmeathlet und heutige Botschafter des Vereins freut sich auf den besonderen Tag: „Ich bin froh, dabei zu sein, auch als Fan. Ich liebe den Sport immer noch, auch wenn ich nicht mehr aktiv Wettkämpfe spiele.“ Boll wird in der Pause Bälle mit Fans spielen, für Autogramme zur Verfügung stehen und an einem kleinen Wettkampf am ARAG-Unequal-Tisch teilnehmen. Teile des Meet & Greets sind exklusiv verlost, darüber hinaus bleibt der frühere Weltklassespieler für alle Besucher erlebbar.

Um 15.30 Uhr folgt schließlich das sportliche Highlight aus Düsseldorfer Sicht. Borussia Düsseldorf empfängt als offizielles Heimteam den Vize-Pokalsieger TTC Fulda-Maberzell. Auf die Zuschauer warten Weltklassespieler wie Dang Qiu und Kanak Jha für die Borussia sowie Dimitrij Ovtcharov und Ruwen Filus für Fulda. Bereits zuvor präsentieren sich bei den Frauen unter anderem die Europameisterinnen Nina Mittelham und Mia Griesel sowie Anna Hursey, die am vergangenen Wochenende zum elften Mal den deutschen Tischtennis-Pokal der Frauen gewonnen haben. Das Team setzte sich im Finale der Endrunde am Sonntag gegen Meister TTC Weinheim mit 3:0 durch und verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr.

Der „Champions Doppelpack“ steht exemplarisch für das Selbstverständnis von Borussia Düsseldorf: sportlich erfolgreich, innovativ und als Botschafter des Tischtennissports über den eigenen Standort hinaus aktiv. Wie in Döbeln oder bei früheren Heimspielen außer Haus verbindet der Klub auch in Berlin sportliche Spitzenklasse mit einem klaren Bekenntnis zur Fan-Nähe – und setzt damit erneut ein Ausrufezeichen in der Tischtennis-Bundesliga.