Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Yorgos Ziavras und in der Regie von Mathilda du Tillieul McNicol erlebt das Publikum eine Produktion, die das dramatische Potenzial des Barocks mit einer zeitgenössischen Blickrichtung verbindet. Gemeinsam mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Noemi Daboczi entfaltet das Team ein psychologisch vielschichtiges Porträt: Ein politisches Psychodrama – die Anatomie einer spektakulär toxischen Ehe, in der Lust, Wut und Obsession aufeinanderprallen: mitten in einer Welt voller Reichtum und Einfluss. Dieses Machtpaar verwandelt Liebe in ein Schlachtfeld, macht Intimität zur Waffe – und hinterlässt die Menschen in seinem Umfeld als Kollateralschäden. Ein fesselndes Porträt von Ehrgeiz, Grausamkeit und dem menschlichen Preis von Macht.

Aufführung in italienischer Sprache mit Untertiteln

In den Hauptpartien sind Sonja Runje als Griselda und Michael Gibson als Gualtiero zu sehen, sowie die beiden Countertenöre Gerben van der Werf und Lidor Ram Mesika als Roberto und Ottone. Das Sinfonieorchester Wuppertal wird durch eine Continuo-Gruppe ergänzt, in der u. a. Orgel, Theorbe und Cembalo einen reizvollen Klangteppich etablieren.

Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Die Premiere findet am Freitag, 16. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Opernhaus Wuppertal (GoogleMaps) mit anschließender Premierenfeier statt.

Danach ist das Stück nur noch an drei weiteren Vorstellungstermine zu sehen:

  • Samstag, 7. Februar 2026,
  • Samstag, 14. Februar 2026 und
  • Sonntag, 8. März 2026.

Karten sind über die KulturKarte oder online auf der Website der Oper Wuppertal unter oper-wuppertal.de/griselda erhältlich. »red«