Es folgen Disses in Bezug auf Yakarys Drogenkonsum und schwerwiegende Vorwürfe der Pädophilie. Laut Kianush habe das ehemalige LiP-Signing angeblich „Kinder mit in die Hotels genommen“. Er fragt sich, wie viele Mädchen er dabei mit Geschlechtskrankheiten angesteckt hätte. „Sechs davon haben ’n Kind mit dir“, meint Kianush jedenfalls gehört zu haben. In seinen Augen ist „Yakakhi“, wie er seinen ehemaligen Label-Kollegen auf dem Track bezeichnet, jedenfalls ein „fetter, ungeduschter, pädophiler Kinderf*cker“. Ein eigentlich für 12 Uhr angekündigtes Musikvideo, das bereits über Instagram angeteasert wurde, untermauert die Vorwürfe und Disses offenbar mit KI-generierten Szenen von Yakary.
Der heutige Release von „Deathnote“ fällt auf exakt denselben Tag wie die Veröffentlichung von „Feminist“, dem neuesten Album von Yakary. Zur selben Zeit geistert eine Hörprobe von King Khalil durchs Internet, in der er ebenfalls mit dem Ex-Life is Pain-Signing abrechnet. Capital Bra hat den Track in einem Stream angespielt.
Bereits unmittelbar nach dem Label-Bruch hatte Kianush mittels YouTube-Statement seine eigentlich „letzten Worte“ an Yakary gerichtet.
Auch Fler kriegt einen Platz in Kianushs „Deathnote“
Nach einem kurzen Interlude inklusive Kugelhagel sowie der Aufforderung, „den nächsten“ ranzuholen, arbeitet sich Kianush auf einem neuen Beat an Fler ab. Die beiden haben eine längere Beef-Historie hinter sich; schon 2023 tauschten sie Disstracks aus.
Auf „Death Note“ prophezeit Kianush nun das Ende von Flers Zeit. Durch seine entsprechenden Streams sei der Wahlzypriot mittlerweile nichts als ein „Sklave vom Casino“. Auch seine Relevanz in der Deutschrap-Szene zweifelt der LiP-Rapper an: „Ohne Beef würd‘ sich niemand für dich jucken“. Es folgt ein Rückbezug auf die Liegestütz-Wette der beiden – Fler habe dadurch Schulden in Höhe von „fünfzig Racks“, die er bisher nur teilweise beglichen hat. All diese Dinge machen ihn demnach zum „Most Hated Artist“ des Landes.
Im weiteren Verlauf droppt Kianush härtere Lines. Er wirft Fler vor, Mütter zu beleidigen, „weil dich deine eigene nie geliebt hat“. Dass seine Mutter verstorben ist, machte der „Podcast ohne Grund„-Host im April 2024 öffentlich. Darüber hinaus legt Kianush nahe, dass Fler wohl mehrere Gründe für den Umzug nach Zypern gehabt haben muss.