Zum Jahresauftakt fegte Gladbach am Sonntag den FC Augsburg mit 4:0 aus dem Borussia-Park. Es war ein Offensiv-Feuerwerk – obwohl auf Borussias Bank noch so viele Offensiv-Hochkaräter wie nie saßen. Die riesige Konkurrenz scheint das Team von Trainer Eugen Polanski (39) zu beflügeln. Neun Profis für drei Plätze: Polanskis Offensiv-Roulette!

Trainer Eugen Polanski (39) hat in der Offensive die Qual der Wahl
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Gegen Augsburg durften auf den drei zentralen, offensiven Positionen von Beginn an Florian Neuhaus (28), Franck Honorat (29) und Haris Tabakovic (31) ran. Juwel Wael Mohya (17) war als Einwechselspieler erste Wahl. Kurz vor dem Ende kamen auch noch Shuto Machino (25, japanischer Nationalspieler), Gio Reyna (23, US-Nationalspieler) und Jens Castrop (22, südkoreanischer Nationalspieler) rein – drei Profis, die bei der WM dabei sein werden und deshalb Stammplatz-Ansprüche stellen.
Neben Grant-Leon Ranos (22, armenischer Nationalspieler) musste sogar Kevin Stöger (32), der in Gladbach noch einmal richtig durchstarten wollte, 90 Minuten auf der Bank bleiben. Was beweist, welche Möglichkeiten Polanski momentan in seinem aufgeblähten Offensiv-Kader hat.
Und davon will der Fohlen-Coach in der englischen Woche auch Gebrauch machen – die erste Möglichkeit dazu gibt es Mittwoch (20.30 Uhr/DAZN) bei der TSG Hoffenheim.
Polanski setzt auf frische Beine
Polanski, der auch dort neun Optionen für die nur drei Offensivplätze hat, kündigt an: „Wir brauchen die gesamte Gruppe, wir brauchen jeden einzelnen Spieler. Das ist die Basis, um Spiele bestreiten zu können. Ich weiß, wie intensiv das Spiel gegen Hoffenheim wird. Weil es die intensivste Mannschaft mit und gegen den Ball ist. Da benötigen wir auf jeden Fall frische Beine. Da müssen wir die richtigen Leute bringen.“
Fakt: In den kommenden Wochen wird sich Gladbachs Offensiv-Power noch einmal vergrößern. Nämlich dann, wenn auch noch die verletzten Tim Kleindienst (30), Robin Hack (27) und Nathan Ngoumou (26) in die Bundesliga zurückkehren …