Tschüss, Timo Werner (29)!
Der Stürmer, der bei RB Leipzig noch Vertrag bis Sommer 2026 hat, verlässt die Bundesliga noch in diesem Winter, darüber berichtet „The Athletic“. Er wechselt in die amerikanische MLS – zu den San José Earthquakes.
Mitte Dezember hatte BILD exklusiv vom Interesse des amerikanischen Klubs berichtet. Schon damals hatte es erste Gespräche gegeben, die in den letzten Tagen intensiviert wurden. Lange war dabei unklar, was Werner wirklich will. Nun hat er wohl Bock auf das Abenteuer Amerika. Offiziell kann der Transfer aber erst ab 31. Januar werden – dann öffnet das MLS-Transferfenster.
Werner unterschreibt einen längerfristigen Vertrag in San José, wird ein „Designated Player“ – also einer der Spieler, deren Gehalt über der Gehaltsobergrenze (Salary Cap) liegt. In Leipzig würden ihm im letzten Vertragshalbjahr noch 5 Mio. Euro zustehen.
Noch letzte Woche war Werner mit RB Leipzig im Winter-Trainingslager in Portugal, verhielt sich auch da einwandfrei, trainierte ordentlich.
Timo Werner vor Wechsel zu San José
Was kann San José bieten? Die Earthquakes spielen seit 2008 in der MLS, diese Saison verpasste die Mannschaft als Zehnter der Western Conference nur ganz knapp die Playoffs. Große Namen hat der Kader (bisher) nicht.
Und gerade mal einen Gesamtmarktwert von 24 Mio. Euro. Der Kolumbianer Cristian Arango (30) ragt heraus, ist mit rund 1,8 Mio. Euro der Spitzenverdiener. In San Josés Heimspielstätte „PayPal Park“ kommen 18.000 Fans unter.
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Quelle: Youtube@rbleipzig08.01.2026
Und außerhalb des Platzes? San José kann sicher nicht mit den ganz großen US-Metropolen mithalten. Dafür liegt die Stadt inmitten der Hügellandschaft des Silicon Valley in der kalifornischen Bay Area.
Die Online-Riesen „eBay“ und „PayPal“ haben hier ihren Hauptsitz. Werners Nachbarn in der Gegend wären Amazon-Gründer Jeff Bezos (61) oder auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (41). Dazu lockt San José mit mediterranem Klima und durchschnittlich etwa 300 Sonnentagen im Jahr.
Werner verlässt RB Leipzig als Rekordtorschütze, traf in 216 Spielen 113 Mal. Mit dem Klub hat er Geschichte geschrieben, ballerte den Bundesligisten 2017 erstmals in die Champions League. Die Fans vergöttern ihn bis heute. Nun ist ihm zu wünschen, dass das auch in Amerika so wird.