Neuzugang des VfB Stuttgart: „Spektakuläres Stadion“ – Jeremy Arévalo fiebert Heimpremiere entgegen Gab in Leverkusen sein Bundesliga-Debüt: Jeremy Arévalo. Foto: Baumann

Angreifer Jeremy Arévalo weilt erst seit wenigen Tagen in Stuttgart. Nun hat er über die ersten Eindrücke in seiner neuen Umgebung gesprochen.

Beim 4:1-Sieg des VfB Stuttgart am vergangenen Samstag in Leverkusen jubelte er noch etwas verhalten. Man merkte Jeremy Arévalo an, dass er erst seit wenigen Wochen in Stuttgart weilt. Und dass der Sprung von der zweiten spanischen Liga aus Santander zum deutschen Europa-League-Teilnehmer ein großer ist. Dennoch beteuert der 20-jährige Ecuadorianer, sich in seiner neuen Umgebung sofort wohl zu fühlen. „Das gesamte Team hat mich sehr gut aufgenommen. Das ist eine Form der Wertschätzung, für die ich sehr dankbar bin“, sagte Arévalo in der neuesten Ausgabe von „Stadion Aktuell“ zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (18.30 Uhr).

Rein sprachlich würden ihm sein spanischer Mitspieler Chema, Tiago Tomas, aber auch der für zwei Jahre in Barcelona spielende Noah Darvich die Eingewöhnung leichter machen. Dennoch sei er bemüht, schnell Deutsch zu lernen. Einen Sprachkurs will er in den kommenden Tagen beginnen.

Mit großer Freude blickt er dem Heimauftritt gegen die Eintracht entgegen. Schon das leere Stadion habe ihn beeindruckt, verriet Arévalo, der in Santander meist nur vor rund 20 000 Fans spielte. „Es ist ein spektakuläres Stadion. Ich hatte mir bereits im Vorfeld einige Fotos angeschaut und kann es kaum erwarten, die MHP-Arena das erste Mal mit Fans erleben zu dürfen. Ich habe schon erzählt bekommen, wie besonders und laut die Stimmung ist. Das wird ein großartiges Erlebnis.“

„Das wird ein großartiges Erlebnis“

Auf die Frage nach seiner Spielweise antwortete der Südamerikaner, der kürzlich sein Debüt in der ecuadorianischen Nationalmannschaft gab, Folgendes: „Ich mag es, aktiv und präsent zu sein, habe gerne den Ball oder versuche, Räume für meine Mitspieler zu öffnen. Mir wird nachgesagt, dass ich einen guten Zug zum Tor entwickeln kann. Das möchte ich auch beim VfB zeigen – ob durch Laufwege, Vorlagen oder Abschlüsse.“

Möglicherweise wird es Jeremy Arévalo im Sommer auch der deutschen Nationalmannschaft vorführen. Ecuador ist bekanntlich einer der Gruppengegner der DFB-Elf.