Zu einem Großeinsatz am Rhein sind am Dienstagmorgen (13. Januar) die Feuerwehren in Düsseldorf und Krefeld ausgerückt. Im Rhein im Norden der Landeshauptstadt war eine Person im Wasser gesichtet worden.
Alarmierung über die Stadtgrenzen hinweg
Wie die Feuerwehr Düsseldorf auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, sei auf Höhe des Rheinkilometers 758 bei Wittlaer eine Person in dem Fluss gemeldet worden. Zusammen mit Rettungsdienst und DLRG rückte die Feuerwehr sofort mit 40 Einsatzkräften zum Rhein aus – und bat auch die Krefelder Feuerwehr um Unterstützung. „Wir wurden um 10.18 Uhr alarmiert und sind dann zu bestimmten Punkten entlang des Rheins ausgerückt, darunter die Rheinbrücke, um Ausschau zu halten, sollte die Person schon so weit abgetrieben sein“, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst, DRK Wasserwacht und der DLRG seien ausgerückt. „Als wir gerade mit den Booten auf dem Rhein waren, kam aber schon die Entwarnung aus Düsseldorf“, so der Sprecher in Krefeld.
Person im Rhein war Puppe
Dort wiederum zogen die Einsatzkräfte etwas völlig anderes aus dem Wasser, und zwar eine Puppe, die an einen echten Menschen erinnerte, wie der dortige Feuerwehrsprecher schildert. „Sie wurde dann von unseren Einsatzkräften mitgenommen, weil eine Puppe natürlich nicht in den Rhein gehört, aber auch, damit nicht noch ein Einsatz ausgelöst wird.“