17:43 UhrTödlicher Brand in der Schweiz: Frau von Barbetreiber muss Pass abgeben

Nach dem verheerenden Brand in der Silvesternacht im schweizerischen Crans Montana mit mehr als 40 Toten und mehr als 100 Verletzten verhängt ein Schweizer Gericht auch Auflagen gegen die Frau des Barbetreibers. Die Französin Jessica Moretti darf die Schweiz nicht verlassen, muss ihren Pass und Ausweispapiere hinterlegen und sich täglich bei einer Polizeidienststelle melden, wie das Zwangsmaßnahmengericht in Sitten (Sion) mitteilt. Sie soll zudem eine Kaution hinterlegen, deren Höhe noch festgelegt werden müsse. Ihr Mann, Jacques Moretti, ist in Untersuchungshaft. Anders als bei ihm hatte die Staatsanwaltschaft im Fall Jessica Moretti keine Untersuchungshaft beantragt, wie das Gericht schreibt. Auch Jacques Moretti kann nach Angaben des Gerichts gegen die Hinterlegung angemessener Sicherheiten wieder auf freien Fuß kommen. Die Anwälte des Paares betonen stets, dass beide keine Absicht hätten, sich den Ermittlungen zu entziehen.

Crans-MontanaEine Aufnahme aus der Bar Le Constellation kurz bevor eine der schlimmsten Katastrophen der Nachkriegszeit die Schweiz erschüttert.

Vielleicht noch ein kleines Update zu den Verletzten: Noch immer liegen rund 80 Menschen, die meisten mit schweren Verbrennungen, in Krankenhäusern – auch in Deutschland.

17:11 UhrSöder wettert gegen SPD-Pläne zu Erbschaftssteuer: „Einladung zur Auswanderung“

Die Reformpläne der SPD für die Erbschaftsteuer stoßen beim Koalitionspartner – der Union – bislang auf keine Gegenliebe. Aus Sicht von CSU-Chef Markus Söder gefährden sie sogar den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Eine solche Steuerreform ist eine Einladung zur Auswanderung. Ganz einfach“, sagte der bayerische Ministerpräsident nach der Klausur der CSU-Landtagsabgeordneten im oberfränkischen Kloster Banz. Würde die Reform umgesetzt, brauche sich die Bundesregierung keine Gedanken mehr um eine Senkung der Unternehmensteuer oder Sonderinvestitionsprogramme machen, „weil wir keinen haben, der es investiert“, sagte Söder. Er lobte den Ansatz, die Steuerfreibeträge zu erhöhen, da diese regional unterschiedlich und unfair seien. „Deswegen, glaube ich, wäre der bessere Weg doch, dass wir die Erbschaftsteuer gleich regionalisieren.“ Das führe dann zwar zu mehr Wettbewerb unter den Bundesländern, aber das sei für ihn in Ordnung.

Markus-Soeder-CSU-Ministerpraesident-von-Bayern-gestikuliert-bei-einer-Pressekonferenz-anlaesslich-der-CSU-Winterklausur-in-Kloster-Banz-Die-Klausur-findet-vom-12-bis-14-Januar-2026-statt-und-steht-unter-dem-Motto-Starke-Heimat-Bayern-gemeinsam-mutig-voranFür Markus Söder haben diese Aufnahme und die SPD-Pläne eines gemeinsam: eine Schieflage. (Foto: picture alliance/dpa)

Worum geht es nochmal bei der Erbschaftssteuer? Die SPD will reiche Erbinnen und Erben stärker besteuern. Für Unternehmen soll es einen neuen Freibetrag von fünf Millionen Euro geben. Darunter liegende kleine und viele mittlere Unternehmen sollen steuerfrei übertragen werden können. Vermögenswerte über diesem Betrag sollen ab diesem Betrag progressiv besteuert werden. Genau darin sehen CSU und CDU ein Problem.

16:37 UhrHai-Attacke auf Schnorchlerin: Video zeigt Schockmoment

Bei einem Schnorchelausflug vor der brasilianischen Küste wird die Wassersportlerin Tayane Dalazen plötzlich von einem Hai attackiert. Der Ammenhai beißt ihr in den Oberschenkel, die Verletzung muss im Krankenhaus behandelt werden. Aufnahmen zeigen den Schockmoment.

16:03 UhrTrump an Iraner: „Protestiert weiter – übernehmt eure Institutionen“

Wie ist die Situation im Moment im Iran? Das lässt sich nur schwer beantworten, weil das Mullah-Regime die Proteste nicht nur gewaltsam niederschlägt, sondern auch das Internet gekappt hat. Auch in Washington werden die Demonstrationen verfolgt – und US-Präsident Donald Trump richtet sich direkt an die Iranerinnen und Iraner: „Protestiert weiter – übernehmt eure Institutionen.“ Das schrieb Trump in seinem eigenen Netzwerk „Truth Social“.

15:23 UhrMordversuch? Frau soll Explosion in Auto ihrer Chefin geplant haben

In Gedanken hat das sicherlich der eine oder andere schon mal gemacht: den Chef oder die Chefin geschubst, geschüttelt oder Schlimmeres. Der Unterschied zu einem Psychopathen oder einer Psychopathin ist: Es bleibt bei dem kurzen Gedanken. Nicht so allerdings in einem Fall aus Niedersachsen. Dort hat eine Frau aus Verärgerung über eine Kündigung zu drastischen Mitteln gegriffen. Die 40-Jährige hat einen Anschlag auf ihre Chefin verübt. Dafür muss sich die Frau nun vor dem Landgericht Stade verantworten. Der Mitteilung der Staatsanwaltschaft zufolge soll die Angeklagte, eine Sprengstoffexplosion geplant haben. Dafür soll die Deutsche das Ventil einer Gasflasche im Auto ihrer Chefin aufgedreht haben. Wenn die Vorgesetzte sich dann eine Zigarette ansteckt, dürfte jedem Laien klar sein, was passiert. Doch zu der Explosion kam es nicht: Ein Mitarbeiter habe den Gasgeruch bemerkt. Der konkrete Tatvorwurf im Prozess gegen die 40-Jährige, der heute begonnen hat, lautet: versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Hand-einer-Frau-mit-Zigarette-am-Steuer-Baden-Wuerttemberg-Deutschland-EuropaDie Frau wollte ihrer Chefin offenbar schwer schaden. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

14:54 UhrFeuer in Synagoge: Überwachungsvideo zeigt Mann mit Kanister

In Jackson im US-Bundesstaat Mississippi wird die historische Beth-Israel-Synagoge schwer beschädigt. Ein nun veröffentlichtes Video zeigt offenbar, wie der mutmaßliche Täter das Gotteshaus mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand steckt. Es ist nicht das erste Attentat auf das Gebäude.

14:30 UhrSchichtwechsel

Gleiche Staffelübergabe wie gestern: Mein liebe Kollegin Anne Renzenbrink kann in den Feierabend entschwinden und ich übernehme hier an dieser Stelle in „Der Tag“. Bis zum späten Abend halte ich Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Mein Name ist Johanna Ohlau. Sie haben Fragen, Hinweisen und Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht’s!

14:23 UhrAutonomer ÖPNV könnte Wartezeiten für Fahrgäste laut Studie deutlich senken

Autonom fahrende Shuttles und Busse könnten den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Deutschland einer Studie zufolge spürbar verbessern. Ein flächendeckender Einsatz könnte die Wartezeiten für Fahrgäste um bis zu 50 Prozent senken, Straßen entlasten und ländliche Gebiete besser anbinden. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung im Auftrag der Deutschen Bahn hervor. Die Studie spielt erstmals für ganz Deutschland durch, wie die Technologie im Jahr 2045 am meisten Vorteile für die Bevölkerung bringen kann.

Den größten Nutzen entfalte die Technologie jedoch nicht, wenn nur bestehende Buslinien automatisiert oder privatwirtschaftliche Robotaxis eingesetzt würden. Letzteres würde den Verkehr in Metropolen demnach sogar um bis zu 40 Prozent erhöhen, ohne das Angebot im ländlichen Raum zu verbessern. „Die Technologie und die Gesetze für die Anwendung im ÖPNV sind da“, sagte Frederik Ley, Vorstand Straße bei der Bahn-Tochter DB Regio. „Den größten Nutzen können wir daraus ziehen, wenn wir den ÖPNV grundlegend weiterentwickeln und das Angebot ausbauen – mit autonomen Shuttles, optimierten Buslinien und einer Verknüpfung zum Zug.“

13:39 UhrForscher finden mögliches Massengrab von Pestopfern in Thüringen

Forscher haben bei Erfurt in Thüringen ein mutmaßliches Massengrab von Pestopfern gefunden. Die in den Bohrungen gefundenen menschlichen Überreste konnten durch Radiokohlenstoffanalysen eindeutig ins 14. Jahrhundert datiert werden, wie die Universität Leipzig berichtete. Das Besondere sei, dass der Fund nicht zufällig bei Bauarbeiten gemacht wurde, sondern durch die Verknüpfung naturwissenschaftlicher Methoden mit historischen Quellen gelang.

Die Pestpandemie von 1346 bis 1353 ist auch als „Schwarzer Tod“ bekannt. Zeitgenössische Chroniken berichten demnach, dass während eines Ausbruchs im Jahr 1350 rund zwölftausend Tote in elf großen Gruben außerhalb der Stadt Erfurt bestattet worden seien. Deren genaue Lage war jedoch bislang unbekannt. Durch Auswertung historischer Quellen, geophysikalische Messungen und Sedimentbohrungen konnte ein Expertenteam nun ein Massengrab identifizieren, das den beschriebenen Pestgruben aus dem 14. Jahrhundert entspricht. Endgültige Klarheit soll eine archäologische Grabung bringen.

13:01 UhrGefrorener Wasserfall in Estland bricht über Touristen ab

Der Wintereinbruch in Europa ist auch in Estland zu spüren. So ist etwa der Valaste-Wasserfall im Nordosten des Landes gefroren, ein beeindruckender Anblick, der viele Besucher anzieht. Dass dabei ein Sicherheitsabstand ratsam ist, erlebt eine Besuchergruppe am Wochenende hautnah mit.

12:21 UhrAuto mit Axt zertrümmert: Geburtstagsgeschenk löst Polizeieinsatz aus

Ein Geburtstagswunsch hat in Trier einen Polizeieinsatz ausgelöst. Am Montag wurden die Beamten informiert, dass eine Frau „mit einer Axt massiv auf ein Auto einschlagen soll“, wie die Polizei mitteilte. Als sie in das Gewerbegebiet fuhren, sahen sie es selbst: Die 53-Jährige schlug demnach „wie wild“ auf einen älteren Wagen ein.

Schnell stellte sich aber heraus, dass die Aktion „einen besonderen Hintergrund“ hatte. „Ein lang gehegter Wunsch der Frau war es, einmal in ihrem Leben ein Auto so richtig kurz und klein zu schlagen“, hieß es im Polizeibericht. Den „Herzenswunsch“ habe ihr Mann der Frau erfüllt, erklärte die Polizei. Er habe ein altes Fahrzeug organisiert, mit dem Eigentümer des Grundstücks gesprochen und bereits für die Entsorgung der Überreste gesorgt. Die Frau selbst gab an, „dass sie ihrem Mann sehr für dieses spezielle Geschenk danke“. Sie habe es sich aber nicht so anstrengend vorgestellt und nun Muskelkater.

12:00 UhrSchlagzeilen am Mittag

11:37 UhrIranische Justiz klagt erste Demonstranten an

Das Regime im Iran reagiert mit Härte auf die landesweiten Proteste. Jetzt macht die Justiz den ersten Demonstranten den Prozess. Die Staatsanwaltschaft in Teheran habe gegen mehrere festgenommene Personen Anklage erhoben, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Besonders schwere Fälle von „Randalierern“ würden demnach vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der „Kriegsführung gegen Gott“ – ein Tatbestand, der nach islamischem Recht im Iran mit der Todesstrafe geahndet werden kann.

Irans Justizchef hatte am Montag Vergeltung für bei den Protesten getötete Sicherheitskräfte und Polizisten gefordert. Wer Polizeikräfte angegriffen oder Einrichtungen der Sicherheitskräfte und städtische Infrastruktur attackiert habe, müsse vorrangig vor Gericht gestellt werden, sagte Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi. Bei früheren Protestwellen verhängte die Justiz auch Todesurteile. Im Herbst 2022 gingen unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ landesweit Menschen auf die Straße. Im Zusammenhang mit den Unruhen ließ der Staat anschließend mindestens zwölf Personen hinrichten.

10:47 UhrParaglider verliert nach Windböe die Kontrolle und stürzt ab

Ein Augenzeuge filmt am Strand von Riviera Beach im US-Bundesstaat Florida, wie ein Paraglider die Kontrolle über seinen Gleitschirm verliert. Der Schirm fällt in sich zusammen und der Mann stürzt aus rund 150 Metern Höhe ins Meer. Ein Schnorchler befreit ihn aus den Seilen.

10:21 Uhr“Die Situation ist ernst“ – DRK ruft zur Blutspende auf

Zu Jahresbeginn ist im Westen Deutschlands zu wenig Blut gespendet worden, die Vorräte werden knapp. Jetzt ruft das Deutsche Rote Kreuz die Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland dringend zur Blutspende auf. Wegen des Winterwetters seien zu Jahresbeginn zahlreiche Blutspendetermine abgesagt oder schwächer besucht worden, teilte der Blutspendedienst West mit. Gleichzeitig führe die anhaltende Infektwelle dazu, dass viele Menschen vorübergehend nicht spenden könnten.

„Bereits zu Jahresbeginn ist das Spendenaufkommen deshalb, und wegen der Feiertage, unter dem notwendigen Niveau geblieben“, so der Blutspendedienst. Weil der Bedarf an den Kliniken unverändert hoch bleibe, reichten die Lagerbestände daher zur Zeit nur noch rund eineinhalb Tage .“Die Situation ist ernst. Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen. Diese Versorgung darf nicht ins Wanken geraten“, erklärte Sprecher Stephan David Küpper.

09:39 Uhr“Das Ding klären wir auf“ – 230 Ermittler suchen nach Sparkassen-Einbrechern

Nach dem spektakulären Sparkassen-Einbruch mit Millionenbeute in Gelsenkirchen sucht die Polizei inzwischen mit 230 Ermittlern nach den Tätern. Es gebe eine „riesige Bereitschaft“ unter den Beamten, sich an dem Fall zu beteiligen, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul bei einer Sondersitzung des Innenausschusses. Der Anspruch sei: „Das Ding klären wir auf.“

Im Tresorraum und dem danebenliegenden Archivraum hätten Schätzungen zufolge unter anderem 500.000 Gegenstände auf dem Boden gelegen. Diese müssten akribisch untersucht werden. „Auf jedem dieser Gegenstände könnten relevante Spuren sein“, sagte Reul. Die Ermittler seien außerdem dabei, 10.000 Stunden Videomaterial auszuwerten. Insgesamt gebe es derzeit 8 Terabyte Daten. „Wie viel davon wirklich brauchbar ist, weiß man nicht“, sagte der Minister.

09:11 UhrQuadratisch, praktisch – zu ähnlich? Gericht entscheidet nach Klage von Ritter Sport

Heute entscheidet das Landgericht Stuttgart in einem kuriosen Rechtsstreit zwischen Ritter Sport und der Mannheimer Firma Wacker. Dabei geht es um einen quadratischen Haferriegel namens „Monnemer Quadrat Bio“. Ritter Sport hat geklagt und fordert unter anderem, dass Wacker die bislang verwendete Verpackung nicht weiter nutzen und bereits ausgelieferte Ware zurückrufen soll. Jetzt hat der Mannheimer Hersteller das Produkt vorübergehend aus dem Sortiment genommen und verkündet, es durch einen klassischen Riegel zu ersetzen – mit dem Namen „Monnemer Klageriegel“.

In erster Instanz droht Ritter Sport eine Schlappe vor Gericht. Denn nach der vorläufigen Einschätzung der zuständigen Kammer liegt weder eine Verwechslungsgefahr noch Rufausbeutung vor. Der Vorsitzende Richter Thomas Kochendörfer hatte bei der mündlichen Verhandlung gesagt, dass das Gericht deshalb dazu tendiere, die Klage abzuweisen.

09:03 Uhr“Sondervermögen“ ist das Unwort des Jahres 2025

Auf „Remigration“ und „biodeutsch“ folgt 2025 „Sondervermögen“ als Unwort des Jahres. Die Jury begründet dies unter anderem mit der Bedeutung des Begriffs in der Debatte über Staatsverschuldung.

09:00 UhrSchlagzeilen am Morgen

08:32 UhrBahnstreik in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Bahnfahrer in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen sich am Donnerstagmorgen offenbar auf Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft von 7 Uhr bis 9.30 Uhr zu einem ersten Warnstreik auf. Hintergrund sind Tarifverhandlungen mit der Regio Infra Nord-Ost (RIN).

Wie die Gewerkschaft mitteilt, sind durch den Streik Auswirkungen auf den Regionalverkehr der Deutschen Bahn, der ODEG, den Schülerverkehr und den Güterverkehr zu erwarten. Die EVG fordert für die Beschäftigten der RIN unter anderem, dass das Einkommen um fünf Prozent erhöht wird.

07:46 UhrRentnerin reagiert clever auf Anruf von vermeintlichem Polizisten

Eine 70-Jährige aus Stadtroda erhielt am Montagabend einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab an, dass ihre Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt wäre und sie nur durch einen hohen Geldbetrag von über 60.000 Euro freigekauft werden könnte.

Doch die Rentnerin reagierte äußerst besonnen. Sie rief parallel ihre Tochter an und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden. Bei dieser war alles in Ordnung. In der Folge beendete die Frau das Festnetzgespräch und erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

07:33 UhrDas wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

im Iran setzt das Regime die brutale Niederschlagung der Massenproteste fort. Nach Angaben von Menschenrechtlern sind seit dem Ausbruch der Proteste Ende Dezember knapp 650 Demonstranten getötet worden. Vor dem Hintergrund steigert US-Präsident Donald Trump mit neuen Zöllen den Druck auf die Islamische Republik. Für alle Länder, die Geschäfte mit dem Iran machen, sollen demnach mit sofortiger Wirkung Zölle auf Einfuhren in die USA in Höhe von 25 Prozent gelten. Trumps knappe Ankündigung ließ allerdings viele Fragen offen. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul forderte nach einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio in Washington schärfere Maßnahmen gegen die Führung in Teheran.

Das hält der Terminkalender heute für uns bereit:

  • Die SPD will Medienberichten zufolge die Erbschaftsteuer reformieren und Erben großer Vermögen stärker besteuern. Ein Konzeptpapier sieht vor, dass gleichzeitig die Weitergabe kleinerer Beträge steuerlich entlastet werden soll. Heute möchte die Fraktion das Konzept vorstellen. Scharfe Kritik kommt aus der Union.

  • Bundeskanzler Friedrich Merz beendet seine Indien-Reise mit einem Wirtschaftsprogramm.

  • Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder sollen ab 9.30 Uhr zwei Mitarbeiter des Hamburger Hotels „Grand Elysée“ als Zeugen befragt werden.

  • Nachdem sich das Wetter im Westen des Landes wieder beruhigt hat, ist vor allem in Teilen Ostdeutschlands noch Vorsicht wegen Glatteis geboten. Besonders im äußersten Osten und Nordosten besteht am frühen Morgen noch markante Glatteis-Gefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Allerdings soll sich auch hier die Lage gegen Vormittag entspannen.

  • Sprachwissenschaftler geben das „Unwort des Jahres“ 2025 bekannt. Mehr als 2.600 Einsendungen hat die Jury gesichtet. Die vorgeschlagenen Begriffe spiegeln politische Debatten wider.

Bei Fragen, Hinweisen und Kritik schicken Sie mir am besten wie gehabt eine Mail an: dertag(at)ntv.de.

07:10 UhrReservistenverband will Trump mit deutschen Soldaten auf Grönland zuvorkommen

Der Präsident des Verbands der Reservisten der Bundeswehr, Patrick Sensburg, hat die Stationierung deutscher Soldaten auf Grönland gefordert, um einem möglichen Kauf der Insel durch die USA zuvorzukommen. Europa müsse viel stärker Präsenz auf Grönland zeigen, sagte Sensburg der Zeitung „Bild“-Zeitung. „Wir müssen davon ausgehen, dass US-Präsident Trump mit Grönland Ernst macht.“ Es müssten in kurzer Zeit zwei europäische Brigaden unter der Führung Dänemarks dorthin verlegt werden. „Auch Deutschland wird hier besonders in der Pflicht stehen“, fügte Sensburg hinzu.

Sensburg zufolge böte eine solche Verlegung auch Chancen für die Bundeswehr. Soldaten könnten neben der Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald auch in Grönland trainieren und ausgebildet werden. „Das wird Europa stärker zusammenschweißen“, erklärte der Verbandspräsident.

06:32 UhrKrankenhäuser melden nach Sturmtief „extreme Belastung“

Sturmtief „Elli“ und das extreme Winterwetter der vergangenen Tage haben Krankenhäuser bundesweit stark gefordert. „Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet“, sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der „Rheinischen Post“. „Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen„.

Für die Arztpraxen war die Lage dem Hausärzteverband zufolge bislang gut beherrschbar. „Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden„, sagte Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes, der „Rheinischen Post“. Er fügte jedoch hinzu: „Wir rechnen damit, dass die kommenden Tage und Wochen verstärkt Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Stürzen in den Notaufnahmen behandelt wurden, zur Nachbehandlung in unseren Praxen vorstellig werden.“

06:02 UhrVier Migranten binnen zehn Tagen in US-Haft gestorben

In den ersten zehn Tagen des Jahres 2026 sind in den USA vier Migranten im Gewahrsam der Einwanderungsbehörden gestorben. Wie die US-Einwanderungsbehörde ICE am Montag mitteilte, ereigneten sich die Todesfälle zwischen dem 3. und 9. Januar. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer aus Honduras sowie je einen aus Kuba und Kambodscha. Die Todesfälle folgen auf eine Rekordzahl von 30 Toten im Gewahrsam der Behörde im Vorjahr, was der höchste Stand seit zwei Jahrzehnten war.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump strebt eine Verschärfung der Abschiebungen an und hat die Zahl der inhaftierten Migranten erhöht. Nach ICE-Statistiken vom 7. Januar hielt die Behörde 69.000 Menschen fest. Die Menschenrechtsorganisation Detention Watch Network nannte die hohe Zahl der Todesfälle erschütternd und forderte die Schließung der Haftanstalten. Eine Stellungnahme des Heimatschutzministeriums und der ICE lag zunächst nicht vor.

05:50 UhrSchlagzeilen aus der Nacht