Weil er sich provoziert fühlte, hat am Sonntag ein 31-Jähriger in einer Straßenbahn in Duisburg einen anderen Fahrgast bedroht. Dieser alarmierte die Polizei und berichtete, dass sein Kontrahent eine Waffe dabei habe.

Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Newsletter Illustration

Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.

Am Sonntagmorgen gegen 10.35 Uhr rief ein 35-Jähriger nach Polizeiangaben aus der Straßenbahn 903 heraus die Einsatzkräfte. Die Beamten stellten den Mann noch in der Bahn, die in Richtung Dinslaken unterwegs war.

Duisburger Polizisten zogen ihre Dienstwaffen

Weil der 31-Jährige eine Schusswaffe in seinem Hosenbund trug, zogen auch die Polizisten ihre Dienstwaffen. Sie forderten am Bahnhof Meiderich den Mann auf, die Bahn zu verlassen.

Die Polizisten stellten dann fest, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelte. Der Mann habe einen Kleinen Waffenschein vorweisen können und besaß die Waffe somit legal. Ob er sie weiterhin besitzen darf, prüft nun die Polizei.

Verdächtiger muss sich wegen Bedrohung verantworten

Im Atem des 31-Jährigen konnten die Polizisten bei einem Test keinen Alkohol feststellen. Der Mann räumte allerdings ein, Drogen konsumiert zu haben. Um zu klären, um welche Substanzen es sich handelte, ordnete ein Richter einen Bluttest an.

Die Polizei nahm den 31-Jährigen in Gewahrsam. Ihm steht ein Strafverfahren wegen Bedrohung bevor.