Hiddenhausen. Die 29. Auflage des Hiddenhauser D-Jugend-Turniers brachte den 19. Verein auf die lange Siegerliste. Erstmals steht jetzt der SV Rödinghausen in der illustren Reihe, die seit 1996 Fortuna Düsseldorf anführt und Namen wie Bayer Leverkusen, FC Gütersloh, SC Paderborn, SG Wattenscheid, Rot Weiß Essen oder Borussia Mönchengladbach führt. Der Vorjahrssieger SC Verl schied im Halbfinale erst im Neunmeterschießen gegen die TSC Eintracht Dortmund aus. Die jungen Dortmunder, die sich am Samstagmorgen um 7 Uhr auf den Weg in die Großgemeinde gemacht hatten, waren kurzfristig nachgerückt, weil die Essener abgesagt hatten und Dortmund als Vorjahresfinalist gute Argumente hatte.

Positive Rückmeldungen der Gästeteams

Weil auch der VfL Osnabrück wegen der Wetterverhältnisse ausfiel, stellte die JSG kurzerhand zwei Teams. „Insgesamt sind wir froh, dass es so gut gelaufen ist trotz der schwierigen Straßenverhältnisse“, meinte Ralf Klapp aus dem Orga-Team. „Wir freuen uns sehr, dass alle den Weg auf sich genommen haben.“ Jens Düsediekerbäumer ergänzte: „Die zeitlichen Verzögerungen konnten wir gut anpassen, weil alle flexibel und nachsichtig waren.“ Froh waren die JSG-Verantwortlichen über die vielen positiven Rückmeldungen der Gästeteams.

„Es gab keine Tränen, und trotz der Niederlagen hat es unseren Jungs auch Spaß gemacht, gegen die Bezirksligisten zu spielen“, fasste Steffen Eggeling als JSG-Trainer der D-Jugend zusammen. „In den Regionalturnieren gewinnen wir mehr Spiele. Hier hatten wir uns mehr erhofft, aber wir nehmen es sportlich“, sagte er zu den je vier deutlichen Niederlagen für seine beiden Teams.

Die Schiedsrichter Tim Zinnecker und Tjark Steffen hatten keine einfache Aufgabe, galt es doch die 33 Spiele zwischen 9 Uhr und 17.15 Uhr zu leiten.


Die U12 des SV Rödinghausen gewann erstmals den Inometa-Cup der JSG Hiddenhausen. - © Yvonne Gottschlich

Die U12 des SV Rödinghausen gewann erstmals den Inometa-Cup der JSG Hiddenhausen.
| © Yvonne Gottschlich

Rödinghausen gewinnt in der Vorrunde viermal

Das erste und das letzte Spiel des Inometa-Cups absolvierte der SV Rödinghausen. In der Vorrunde setzte sich der SVR von Trainer Florian Bobe dreimal nur mit einem Tor Unterschied durch, gewann aber viermal. Die einzige Niederlage setzte es beim 2:4 in der Zwischenrunde gegen Dortmund. „Das haben wir dann aber besprochen, da waren die Akkus schon relativ leer, vor allem aber war es eine Frage der Mentalität“, meinte Bobe. Im Halbfinale gewann sein Team souverän mit 4:1 gegen den VfL Theesen.

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Das zweite Halbfinale entschieden die spielerisch gewitzten Dortmunder im Neunmeterschießen gegen den SC Verl für sich. Im Finale legte der SVR dann einen Blitzstart hin. Felix Darnauer und Mats Heithölter trafen in den ersten zwei Minuten zur 2:0-Führung. Der TSC kam immer besser in die Partie, aber Rödinghausen verteidigte leidenschaftlich. Der Anschlusstreffer beflügelte die Dortmunder, die im Vorjahr ebenfalls im Finale gestanden hatten.

Das Team feiert ausgelassen den Turniersieg

Für beide Teams war es die neunte Partie des Tages und die Kraft schwand zusehends. Zehn Sekunden vor dem Ende hatte der SVR Glück, dass der Torschuss knapp neben dem Pfosten einschlug. „Das Finale hätten beide Mannschaften gewinnen können, so spannend war es“, fasste der JSG-Jugendleiter bei der Siegerehrung zusammen. „Von den letzten sechs Hallenturnieren haben wir fünf gewonnen und waren einmal Zweiter, dass wir hier erstmals gewinnen konnten, macht uns stolz”, sagte Florian Bobe. Sein Team feierte ausgelassen, dass es nun in der langen Siegerliste geführt wird.

Das Siegerteam des SV Rödinghausen: Jeff Backhaus, Alan Danowski, Mats Heithölter, Marlon Schlüter, Artjom Verzilov, Ben-Samuel Wittek, Felix Darnauer, Raul Erbek und Damian Kadi Bouchakour.

Die Ergebnisse der Finalrunde, Halbfinale: SV Rödinghausen – VfL Theesen 4:1, TSC Eintracht Dortmund – SC Verl 5:4 n.N.; Spiel um Platz 3: SC Verl – VfL Theesen 1:4, SV Rödinghausen – TSC Eintracht Dortmund 2:1.

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