13. Januar 2026
Ludwigshafen: E-Scooter nach Drogenverdacht und Verstoß gegen Versicherungspflicht sichergestellt
Ein 19-jähriger E-Scooter-Fahrer geriet nach einem Rotlichtverstoß in eine Polizeikontrolle. Der Verdacht auf Drogenkonsum führte zur Blutentnahme und zur Sicherstellung des Fahrzeugs.
Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilt, kontrollierten Polizeikräfte am Montagnachmittag, 12. Januar 2026, gegen 15 Uhr einen E-Scooter-Fahrer in der Berliner Straße in Ludwigshafen. Zuvor war der 19-Jährige aufgefallen, weil er mit seinem Elektrokleinstfahrzeug eine rote Ampel überfahren hatte.
Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum. Der junge Mann wurde daraufhin zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm durch eine Ärztin eine Blutprobe entnommen wurde.
Zudem stellten die Einsatzkräfte fest, dass der E-Scooter nicht über den erforderlichen Versicherungsschutz verfügte. Gegen den 19-Jährigen wurde daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Um weitere Straftaten zu verhindern, stellten die Polizeibeamten den E-Scooter präventiv sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hinweis der Polizei:
Auch für E-Scooter gelten die Regeln des Straßenverkehrs. Das Überfahren roter Ampeln, das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie das Nutzen nicht versicherter Fahrzeuge stellen erhebliche Gefahren dar und können straf- oder ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.