Ein hochrangiges Mitglied des BMW-Managements befindet sich wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch weiterhin in Untersuchungshaft. Das hat eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Freitag, 9. Januar, unserer Redaktion bestätigt. Vor einigen Tagen hatte die Bild darüber geschrieben. Dem Bericht nach war der 62-Jährige bereits im Dezember, vier Tage vor Weihnachten, am Flughafen München festgenommen worden. Auslöser sei eine Anzeige seiner inzwischen erwachsenen Tochter gewesen. Den Vorwürfen nach habe er sie über einen längeren Zeitraum schwer sexuell missbraucht, als sie noch minderjährig war.

Inhaftierter BMW-Manager: Ermittler finden kinderpornografisches Material
Laut dem Bericht handelt es sich bei dem Verdächtigen um den Abteilungsleiter von BMW Nordamerika. Die Festnahme erfolgte, nachdem er mit einem Flug aus den USA am Münchner Flughafen gelandet war. Im Anschluss soll die Polizei außerdem das Wohnhaus des 62-Jährigen durchsucht und dabei kinderpornografisches Material gefunden haben. Darüber hinaus habe es bei der Anzeige durch die Tochter auch Hinweise auf den Missbrauch an anderen Kindern gegeben.
Laut Bild schweigt der Mann zu den Vorwürfen bisher. Wegen der andauernden Ermittlungen wollte die Sprecherin unserer Redaktion gegenüber keine weiteren Details bekannt geben. Wie lange der Beschuldigte inhaftiert bleiben wird, hänge wie bei anderen Verfahren von mehreren Faktoren ab. Darunter beispielsweise auch, ob Fluchtgefahr besteht.
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Thomas Jensen
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