Zum Artikel „Initiative ‚Meine Schönhauser Allee‘ kämpft für Lebensqualität in Prenzlauer Berg“ vom 10. Januar
Schönhauser Allee schöner. Eigentlich geht es doch nur darum: Autos weg, Radwege über die gesamte Breite. Was dafür alles schon für Einfälle veröffentlicht wurden. Die ganze Diskussion ist doch erst einmal für zig Jahre überflüssig. Es steht nämlich die Brückenerneuerung Schönhauser Allee an, die mit Sicherheit uns alle eine lange Zeit beschäftigen wird. Und viele Unbequemlichkeiten bringen wird für alle Verkehrsteilnehmer. Dann kann man über eine neue Gestaltung reden. Auch dann hoffe ich, dass ich mit einer Taxe diesen Weg benutzen kann. Wichtig vielleicht, die letzten 50 Jahre war ich ausschließlich ÖPNV-Nutzer. Radfahrer (m/w/d) sind für mich unangenehm, weil oft aggressiv. In den Niederlanden geht man für einen Radfahrer zur Seite. Er sagt in den meisten Fällen Danke. Oder er lächelt. Die Schönhauser Allee wird nicht durch breitere Radwege schöner.
Ursula Schmohl, per E-Mail
Zum Artikel „Aufstand im Iran: Welche Rolle kann der Sohn des Schahs spielen?“ vom 13. Januar
Jeden Tag lesen und hören wir, dass die Menschen im Iran um ihre Selbstbestimmung und Befreiung von den totalitären Mullahs kämpfen. Menschen werden getötet und verletzt. Wo sind unsere „Dauerprotestierer“? Wo sind die Organisationen, die sich schnell formiert haben, um für Gaza, freies Palästina zu demonstrieren? Raus mit euch auf die Straße, schwingt die Fahnen für die Menschen im Iran!
Sigrid Seiler, per E-Mail
Zum Artikel „Keine Zulassung für Reinigungszug ‚Schlucki‘“ vom 13. Januar
Abgesehen von der Tatsache, dass der Berliner die Gleise seiner geliebten S-Bahn gerne als Mülleimer benutzt, ist das Verbot der Nutzung des Gleisreinigungsfahrzeugs aus München wieder ein typisches Beispiel, warum bei uns nichts mehr klappt. Wenn dieses Fahrzeug funktioniert und sicher ist, sollte es doch wohl möglich sein, eine – meinetwegen befristete – Ausnahmegenehmigung zu erteilen, bis ein adäquates eigenes Fahrzeug einsatzfähig ist.
Dietmar Astfalk, per E-Mail
Bürokratischer Unsinn – Deutschland in einem Beitrag erklärt. Echt traurig, Kai Wegner, lieber ein verdrecktes Berlin, weil ein paar Stempel auf den Dokumenten fehlen?
Thomas Wasner, auf Instagram
Es gibt doch genug Arbeitslose in Berlin. Mal ein paar Sondereinsätze per Hand einsetzen. Wo ist das Problem?
Joachim Witusch, auf Instagram
Zum Artikel „Berlins Innensenatorin warnt vor weiteren Anschlägen“ vom 13. Januar
Schon im vorigen Jahrhundert gab es in unserer Hauptstadt durchaus effiziente Pläne dafür, was bei Eintritt von Katastrophen zu tun sei. Insbesondere solche, welche Aufgaben der Bezirke in welcher Reihenfolge vorübergehend eingestellt werden sollten, um so Personal für die Bekämpfung der jeweiligen Katastrophe freizusetzen. Was bitte haben sich die für den Katastrophenschutz zuständigen Beamten der Innenverwaltung seitdem einfallen lassen, um gegen Katastrophen aller Art hinreichend gewappnet zu sein? Viel kann es ja offenbar nicht sein, aber teuer bezahlt wurden solche Fachkräfte gleichwohl. Jetzt sollen sie wohl zu allem Überfluss sogar noch ein eigenes Landesamt bekommen, obwohl wir davon in Berlin schon viel zu viele haben!
Peter Knief, per E-Mail
Zum Artikel „Grateful Dead: Gitarrist Bob Weir mit 78 Jahren gestorben“ vom 11. Januar
„Grateful Dead“ wurde im Jahr 1965 gegründet und der Gitarrist Bob Weir (1947-2026) war von Anfang an mit dabei. Wie kann man eine Rockband nur „Grateful Dead“ nennen, was so viel wie „Dankbare Tote“ bedeuten soll? Vielleicht wurde der Name „Grateful Dead“ im LSD-Rausch geboren!? Der Drummer Bill Kreutzmann ist aktuell das letzte Gründungsmitglied der Band, das noch still alive ist. Zu Lebzeiten war der jetzt verstorbene Bob Weir für die „Grateful Dead“ bestimmt ein sehr „dankbarer Toter“! Eines weiß ich jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass eines meiner Lieblingsalben von „Grateful Dead“ immer noch das Live-Album „Europe ‘72“ ist. Rest in peace Bob Weir!
Klaus P. Jaworek, per E-Mail
Zum Artikel „Merz und Modi: ‚Indien ist unser Wunschpartner‘“ vom 13. Januar
Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Johann Wadephul fliegen in der Welt herum und kümmern sich dort um Dinge, die man derzeit wegen eigener großer Probleme in Deutschland ganz weit hinten anstellen müsste und sollte. Die Ampel-Regierung und diese jetzige „kleine-große“ Koalition haben Deutschland vor allem mit ihrer Energie- und Migrationspolitik in eine schier ausweglose Lage hineinmanövriert. Für die deutsche Regierung ist eine Versorgung mit Energie aus Russland ein „No-Go“, aber wenn Indien Energie aus Russland bezieht, dann findet das der Kanzler ganz super und okay. „Zwickt´s mi, I glaab I tram“ singt der österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros seit 1975; zwick mich bitte schnell, damit dieser komische Traum endlich aufhört!
Riggi Schwarz, per E-Mail
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
So erreichen Sie die Leserbriefredaktion
Berliner Morgenpost,
Redaktion, Brieffach 3110,
10874 Berlin
Telefon: 030-8872 77887
E-Mail: leserbriefe@morgenpost.de
Internet: www.morgenpost.de
Wir geben die Meinung unserer Leserinnen und Leser wieder, nicht die der Redaktion. Wegen der großen Zahl an Briefen, E-Mails und Kommentaren bei Facebook ist es uns leider nicht möglich, jede Meinungsäußerung zu veröffentlichen oder zu beantworten. Die Redaktion der Berliner Morgenpost behält sich vor, diese zu kürzen.