Auf Nachfrage unserer Zeitung teilen die Stadt Wolfenbüttel und die Staatsanwaltschaft Braunschweig neue Erkenntnisse und Entwicklungen im Fall der Gasexplosion am Schöppenstedter Steig mit.

Anwohner bitten um Rücksichtnahme

Ein Hinweis auf Bitten der Bewohner: In der Vergangenheit war das öffentliche Interesse und die Neugierde groß. Leider kamen immer wieder Schaulustige in die Nachbarschaft und belästigten die Anwohner. Bitte sehen Sie von einem Besuch an der Unglücksstelle ab.

Ein Hinweis auf Bitten der Bewohner: In der Vergangenheit war das öffentliche Interesse und die Neugierde groß. Leider kamen immer wieder Schaulustige in die Nachbarschaft und belästigten die Anwohner. Bitte sehen Sie von einem Besuch an der Unglücksstelle ab.

Das war passiert: Am 7. November erschütterte eine gewaltige Gasexplosion in einem Reihenhaus die Straße Schöppenstedterstieg. Das Gebäude stürzte ein, im Keller kam es kurz darauf zu einem Brand, der noch am Abend durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht wurde. Der 83-jährige Bewohner war seitdem vermisst.

Gefundene Leiche in den Trümmern ist 83-jähriger Hausbewohner

Am Mittwoch, 19. November, teilten die Polizei und Staatsanwaltschaft dann mit, dass Einsatzkräfte einen Leichnam in den Trümmern gefunden haben. Zunächst hatten Leichenspürhunde einen Bereich in den Trümmern lokalisiert. Für die Bergung kam ein Bagger zum Einsatz.

Zunächst war noch nicht sicher, dass es sich bei der Leiche um den 83-Jährigen Hausbewohner gehandelt hat. Unsere Anfrage bei der Staatsanwaltschaft brachte Erkenntnis: Bei der Leiche hatte es sich tatsächlich um den Vermissten gehandelt.

Einige Bewohner konnten wieder zurück in ihre Häuser

Im Zuge der Sicherung der Unfallstelle mussten die Anwohner aus den angrenzenden Wohnhäusern ihre Häuser vorerst verlassen. Die gesamte Hausreihe war nicht bewohnbar, da Gas, Wasser und Strom abgestellt waren.

Auf Nachfrage bei der Stadt teilt Pressesprecherin Nadine Guttzeit nun mit, dass die Stadtwerke bereits am 1. Dezember die Versorgung der Häuser wiederhergestellt haben, sodass die Bewohner zurück in ihre Häuser konnten. Ausgenommen davon sind die direkt angrenzenden Häuser rechts und links der Unfallstelle.

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„Aktuell sind zwar sämtliche Häuser (polizeilich) freigegeben, allerdings sind die direkt anliegenden Häuser so stark von der Explosion beschädigt, dass sie derzeit und vermutlich noch länger unbewohnbar sind. Wann die Bewohnbarkeit wiederhergestellt ist, ist ungewiss und liegt in der Verantwortung der Hauseigentümer“, heißt es weiter.

Explosions-Ursache nach wie vor nicht klar

Zu der Ursache der Explosion liegen noch keine aussagekräftigen Erkenntnisse vor, so die Staatsanwaltschaft.

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