08:58 UhrDiese Aktien gelten als „Outperformer“
Halbleiteraktien dürften den Markt weiter outperformen, so ein Marktteilnehmer mit Blick auf Werte wie Infineon oder ASML. Er verweist auf die günstigen Vorlagen: An den US-Börsen legten vor allem Intel und AMD gestern stark zu. Der Philadelphia Semiconductor war einmal mehr der Outperformer unter den US-Indizes.
08:40 UhrDieser Sektor steht hoch im Kurs
Mit sehr festen Kursen rechnen Händler bei Rohstoffaktien. Grund ist die anhaltende Hausse der Metallpreise. In Asien ziehen nach den guten chinesischen Außenhandelsdaten vor allem Silber, Platin und Palladium kräftig an, aber auch die Industriemetalle wie Kupfer und Zink verteuern sich weiter. Gold setzt die Hausse ebenfalls fort und nähert sich nun der Marke von 4.000 Euro je Unze.
08:21 UhrDax überkauft? Na und!
Der Dax dürfte seine Rally-Gewinne erst einmal verteidigen. Zunächst sieht es nach einer wenig veränderten Eröffnung im Bereich um 25.400 Punkte aus. Einerseits gilt der Markt nach der Aufwärtswelle der vergangenen vier Wochen zunehmend als überkauft. Andererseits sind die Vorlagen aus Asien vergleichsweise gut: Der Nikkei setzt seine Rekordjagd fort, und in China stützten gute Außenhandelszahlen die Stimmung. Die unerwartet guten chinesischen Importzahlen könnten auch den DAX stützen, heißt es am Markt.
Im Blick stehen mit der Berichtssaison in den USA weiterhin die Banken. Am Mittag legen unter anderem die Citigroup, die Bank of America und Wells Fargo ihre Zahlen auf den Tisch.
Daneben ergänzen neue Daten zur Erzeugerpreisentwicklung die US-Verbraucherpreise von gestern. Die Verbraucherpreise fielen günstiger aus als erwartet, mit einer Zinssenkung im Januar wird aber trotzdem nicht gerechnet. Außerdem werden die wichtigen US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht.
08:04 UhrRally treibt Edelmetalle auf Rekordstände
Die Ölpreise geben zunächst leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligt sich um 0,4 Prozent auf 65,19 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 0,5 Prozent schwächer bei 60,84 Dollar. Der Goldpreis steigt dagegen um 0,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 4613,93 Dollar je Feinunze. Auch Silber verteuert sich um mehr als zwei Prozent und erreicht ebenfalls einen Rekordstand.
07:44 UhrChinas Handelsüberschuss auf historischem Höchstwert
Im asiatischen Handel steht weiter die japanische Börse im Fokus. Der Nikkei gewinnt 1,4 Prozent und springt erstmals über die Marke von 54.000 Punkte. Getrieben wird der japanische Leitindex weiter von der Hoffnung, dass mögliche vorgezogene Parlamentswahlen im nächsten Monat Position und Politik von Premierministerin Sanae Takaichi stärken werden. Beobachter gehen davon aus, dass Takaichi die Wahlen gewinnen würde. Ein Wahlsieg ermöglichte es Takaichi, eine aggressivere Fiskalpolitik, höhere Wachstumsinvestitionen sowie mutigere Sicherheitsmaßnahmen zu verfolgen. Elektronik- und Maschinenbauwerte führen die Gewinne in Tokio an. Advantest legen um 5,3 Prozent zu und Fanuc um 4,2 Prozent. Am Devisenmarkt gibt der Yen leicht nach.
Daneben stehen Wirtschaftsdaten aus China im Blick. Der chinesische Handelsüberschuss hat im vergangenen Jahr mit 1,19 Billionen US-Dollar einen historischen Höchststand erreicht. Als US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr ins Weiße Haus zurückkehrte, hatten Ökonomen noch prognostiziert, dass neue Zölle die gewaltige Exportmaschinerie Chinas drosseln würden. Stattdessen stiegen die Exporte im Jahr 2025 auf Dollar-Basis um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie im Jahr davor um 5,9 Prozent zugelegt hatten. In Shanghai gibt der Composite zwischenzeitliche Aufschläge wieder ab und stagniert nun auf Tagessicht. In Hongkong liegt der Hang-Seng 0,4 Prozent im Plus.
07:31 UhrNvidia erhält grünes Licht für Chip-Export nach China
Die US-Regierung hat den Export von Nvidias zweitstärkstem KI-Chip nach China unter Auflagen genehmigt. Wie aus einer veröffentlichten Regelung hervorgeht, müssen die H200-Chips vor der Ausfuhr von unabhängigen Laboren auf ihre Leistungsfähigkeit im KI-Bereich geprüft werden. Zudem darf die nach China gelieferte Menge 50 Prozent des Verkaufsvolumens in den USA nicht überschreiten. Nvidia muss darüber hinaus bestätigen, dass der Bedarf in den USA gedeckt ist. US-Präsident Donald Trump hatte den Schritt im vergangenen Monat angekündigt und eine Gebühr von 25 Prozent auf die Verkäufe in Aussicht gestellt.
Der KI-Beauftragte des Weißen Hauses, David Sacks, hat erklärt, dass die Lieferungen chinesische Konkurrenten wie Huawei davon abhalten sollen, ihre eigenen Entwicklungen voranzutreiben. Das Vorhaben stößt jedoch auf Hürden. Einem Medienbericht zufolge schränkt die Regierung in Peking ihrerseits den Kauf der H200-Prozessoren durch heimische Firmen ein, um die eigene Industrie zu stärken und die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern. Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington ging auf diese Angaben nicht konkret ein, betonte jedoch, eine reibungslose Zusammenarbeit in Wirtschaft und Technologie liege im Interesse beider Staaten.
07:10 Uhr“Takaichi“-Handel beflügelt Kurse in Tokio
Spekulationen über eine vorgezogene Neuwahl in Japan und die damit verbundene Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen beflügeln die asiatischen Aktienmärkte. An der Börse in Tokio legt der Nikkei-Index um 1,4 Prozent auf 54.322,43 Punkte zu. Der schwache Yen und die Aussicht auf weitere Konjunkturmaßnahmen beflügeln den sogenannten „Takaichi-Handel“, nachdem Medien über entsprechende Überlegungen von Premierministerin Sanae Takaichi berichtet hatten.
Masahiko Loo, Stratege bei State Street Investment Management, sagt, die Marktbewegungen spiegelten die Erwartungen einer fiskalischen Lockerung wider. Der Shanghai Composite gewinnt 1,2 Prozent.
06:52 UhrKrypto und KI treiben US-Stromverbrauch in die Höhe
Getrieben vom Energiehunger der Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) und Kryptowährungen dürfte der Stromverbrauch in den USA weitere Rekorde brechen. Nach einem bisherigen Höhepunkt von 4198 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 werde die Nachfrage 2026 auf 4256 TWh klettern, teilte die US-Energiebehörde EIA in ihrem kurzfristigen Ausblick mit. Für 2027 sei ein weiterer Anstieg auf 4364 TWh zu erwarten. Auch die zunehmende Elektrifizierung von Wärme und Verkehr bei Privathaushalten und Unternehmen trage zu diesem Trend bei.
06:34 UhrRüstungsbranche treibt französische Wirtschaft an
Die französische Wirtschaft ist im Schlussquartal 2025 trotz der politischen Unsicherheiten im Land voraussichtlich leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im vierten Quartal um mindestens 0,2 Prozent zugelegt, teilte die französische Notenbank unter Berufung auf ihre monatliche Unternehmensumfrage mit. Damit bestätigte die Zentralbank ihre bisherige Schätzung. Getrieben wurde das Wachstum im Dezember vor allem durch die Luft- und Raumfahrt sowie die Rüstungsindustrie. Im dritten Quartal war die Wirtschaft noch um 0,5 Prozent gewachsen.
Für Januar rechnen die befragten Firmen mit einer uneinheitlichen Entwicklung: Während im Dienstleistungssektor eine Belebung erwartet wird, dürfte sich die Industrieproduktion abschwächen. Als Belastungsfaktor gilt weiterhin die Unsicherheit über den Haushalt für das Jahr 2026, der vom Parlament noch nicht verabschiedet wurde.
06:18 UhrDas ist los im frühen Devisenhandel
Am Devisenmarkt gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,09 Yen. Zum chinesischen Yuan legt er leicht auf 6,9758 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8007 Franken vor. Der Euro notiert fast unverändert bei 1,1646 Dollar und zieht Franken auf 0,9325 Franken an.
06:00 UhrDas sind die magischen Dax-Zahlen
Der Dax bastelt weiter an seiner Gewinnserie: Am achten Handelstag in diesem Börsenjahr brachte der deutsche Börsenleitindex das achte Plus ins Ziel, wenn es auch mit 0,1 Prozent auf 25.421 Punkten gering ausfiel. Dennoch war es der bislang höchste Schlusskurs der Dax-Geschichte. Im Verlauf des Dienstagshandels hatte er zudem mit 25.508 Zählern ein weiteres Allzeithoch markiert – das schon sechste im Börsenjahr 2026. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass US-Investoren vermehrt den Weg in europäische und vor allem deutsche Anlagen suchten.
Heute liegt der Fokus aber auf den USA, denn dort hat der Oberste Gerichtshof die Veröffentlichung von Urteilen angekündigt und wird womöglich auch über die Rechtmäßigkeit der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle entscheiden. Die Entscheidung gilt als wichtiger Test für die Befugnisse des US-Präsidenten und wird Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Zuvor hatten Gerichte in unteren Instanzen geurteilt, dass Trump mit den Zöllen seine Kompetenzen als Präsident überschritten habe. Die US-Regierung legte daraufhin Berufung ein, weshalb der Fall nun vom Supreme Court entschieden werden muss. Das oberste US-Gericht teilt nicht vorab mit, welche Urteile es veröffentlichen wird.
Zuvor richtet sich das Augenmerk aber erst einmal auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, denn der Exportmotor Chinas dürfte vor der Jahreswende etwas an Fahrt verloren haben. Experten erwarten, dass die Ausfuhren im Dezember um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zugelegt haben. Im November war noch ein Zuwachs von 5,9 Prozent erzielt worden. Auch die Importe in die Volksrepublik dürften laut Ökonomen im Dezember nicht mehr so stark zugelegt haben wie noch im November: Sie rechnen mit einem Plus von 0,9 Prozent, nach 1,9 Prozent im November.
Unternehmensseitig legen mit der Bank of America, Wells Fargo und Citigroup weitere US-Kreditinstitute ihre Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Vor allem das Investmentbanking-Geschäft dürfte im vierten Quartal gut gelaufen sein, weil die Zahl der Übernahmen, Börsengänge und anderer Kapitalmaßnahmen zunahm. Analysten erwarteten für die drei Banken Gewinnsprünge von 17 bis 32 Prozent in den letzten drei Monaten 2025. Einem Insider zufolge will die Citigroup jedoch noch in dieser Woche den Abbau von rund 1000 Stellen ankündigen, als Teil ihres vor zwei Jahren gestarteten Programms zum Abbau von Arbeitsplätzen.