Polizei greift ein

Dramatische Szenen in Regio: 17-Jähriger im Mittelpunkt

14.01.2026 – 08:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Beamte der Bundespolizei in einem Zug (Symbolbild): In einem Regionalzug mussten sie einschreiten.Vergrößern des Bildes

Beamte der Bundespolizei in einem Zug (Symbolbild): In einem Regionalzug mussten sie einschreiten. (Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Viel zu tun für die Bundespolizei am Dienstag: In einem Zug löst ein Teenager einen Polizeieinsatz aus. Was darüber bisher bekannt ist.

Ein Jugendlicher hat am Dienstagabend in einem Regionalexpress bei Kerpen-Horrem Reizgas versprüht und damit 18 Mitreisende verletzt. Der 17-Jährige sprühte das Gas gegen eine Fensterscheibe im Inneren des Zuges der Linie RE 1, wie die Bundespolizei Köln mitteilte.

Das Reizgas verteilte sich daraufhin im gesamten Waggon. Die betroffenen Fahrgäste erlitten Reizhusten und Augenreizungen. Zehn Verletzte behandelte der alarmierte Rettungsdienst vor Ort, ein Krankenhausaufenthalt war bei ihnen nicht nötig.

Ein Kleinkind wurde vorsorglich in eine Kinderklinik gebracht. Die übrigen Geschädigten verließen den Ort des Geschehens nach kurzer Zeit eigenständig.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn hatte die Bundespolizei gegen 17.50 Uhr über den Vorfall informiert. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, wurde aber kurze Zeit später von Einsatzkräften der Landespolizei in Düren gestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten den deutschen Staatsangehörigen an einen Erziehungsberechtigten.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.