Dass sich der FCC mit der Stadt außergerichtlich einigen wollte, davon wusste Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe aber nichts: „Die Gegenseite hat diese Frist verstreichen lassen. Erst dann ist sie auf uns zugekommen und hat gesagt, sie hätte das bewusst getan“, sagte der CDU-Politiker im Interview mit SPORT IM OSTEN.
Verein und Stadtverwaltung sind sich nun einig, dass der Stadionmietvertrag neu verhandelt werden muss. Bürgermeister Koppe pocht auf ein Hausrecht – und Vizepräsident Tom Hilliger zeigt sich kompromissbereit: „Wenn die Stadt jetzt eine Abänderung möchte, dann kann man mit uns darüber reden. Wir haben gegen ein Hausrecht eines Eigentümers grundsätzlich nichts.“
Die Vertragsänderung soll bereits in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Offen bleibt, warum dieser Kompromiss nicht ohne die Gerichtsverfahren gefunden werden konnte. Am Ende zahlt der FC Carl Zeiss die Gerichtskosten von rund 13.000 Euro.