Strahlend blauer Himmel, aber frischer Wind. Gerade mal zehn Grad waren es bei der Vormittagseinheit des FC Lok Leipzig im türkischen Belek.
Die ein Spieler verpasste! Rilind Kabashi (22) verletzte sich im Camp im Trainingsspiel, verdrehte sich das linke Knie. Ein ziemlicher Schock: Der Defensivmann, der sich für den Rest der Rückrunde so viel vorgenommen hatte, muss die Reise deshalb sogar vorzeitig abbrechen und steigt schon am Donnerstag in den Flieger zurück nach Leipzig. Eigentlich sollte er bereits am Mittwoch abreisen, allerdings geht da kein entsprechender Flug. Der Rest der Mannschaft bleibt bis zum Samstag und teste am Mittwoch (17 Uhr Ortszeit) noch gegen Oberhausen und am Freitag gegen Fortuna Köln (beide Regionalliga West).
Lok Leipzig-Verteidiger muss vorzeitig abreisen
Am Mittwoch trainierte er ein bisschen im Kraftraum. „Das Knie ist leicht geschwollen“, sagt er. „Ich habe bereits einen MRT-Termin. Danach wird man sehen, wie lange es dauert.“ Das Gelenk soll am Freitag untersucht werden. Abhängig von der Schwere der Verletzung kann es gut möglich sein, dass der FC Lok noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden muss. Trainer Jochen Seitz: „Unser Kader ist nicht üppig. Zudem fehlt er uns auch als wichtiger U23-Spieler.“ Hoffnung ist, dass Kabashi, der im Sommer von Kaiserslautern II und bisher auf vier Einsätze kam, nicht zu lange fehlt.

Rilind Kabashi (22) tritt bereits am Donnerstag die Heimreise an
Foto: picture alliance/BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer
Das Training wurde natürlich von zahlreichen Lok-Fans verfolgt, die mit im Mannschaftshotel „Spice“ eingecheckt haben. Obendrein reisten auch rund 50 Sponsoren an. In der vollen Hotel-Lobby musste am Dienstagabend kurzzeitig sogar der Manager um Ruhe bitten, als der Tross gemeinsam lautstark die Lok-Hymne sang. Das Hotel ist eben fest in blau-gelber Hand.
Naja, zumindest fast. Aktuell findet da nämlich auch noch ein Kongress der Forellenfischer statt…