Plötzlich fahren am Mittwochvormittag an der Wallstraße in der Duisburger Innenstadt vier Mannschaftswagen der Bundespolizei vor. Mit Sturmmasken ausgerüstete Beamte rennen in die Fußgängerzone. Die Bundespolizei bestätigt wenig später: Die Aktivitäten vor Ort stehen im Zusammenhang mit einem Großeinsatz gegen einen 56-Jährigen.
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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Bundespolizei soll der Düsseldorfer mit seinem Netzwerk seit 2010 in mehreren deutschen Städten Nagelstudios betrieben haben. Der Vorwurf: Der Mann soll mit seiner Bande dafür Vietnamesen nach Deutschland geschleust, ihnen Arbeitsentgelt vorenthalten und Steuern hinterzogen haben. „Durch die Nichtmeldung von Löhnen und Umsätzen soll bei Sozialkassen und Fiskus ein Schaden von mehr als sieben Millionen Euro verursacht worden sein“, heißt es in einer Mitteilung.
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Über 1000 Einsatzkräfte nahmen am Mittwoch rund 50 Wohn- und Geschäftsräume in fünf Bundesländern in den Fokus. Darunter auch die drei Objekte in Duisburg. Alle Details zum Großeinsatz lesen Sie hier.