Kiel. Die Heizkosten steigen seit Jahren. Nun zeigt eine neue Auswertung: Auch in Kiel wird es immer teurer. Allerdings fällt der Kostenanstieg in der Landeshauptstadt im deutschlandweiten Vergleich am geringsten aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Firma Techem.

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Der Energiedienstleister hat die Entwicklung der Heizkosten in mehr als 50 deutschen Städten untersucht und eine Hochrechnung für die Heizperiode 2025/2026 erstellt. Die Prognose für die Landeshauptstadt: Auf viele Verbraucherinnen und Verbraucher in Kiel kommt laut Techem lediglich eine leicht höhere Heizkostenabrechnung zu.

Das Unternehmen aus Eschborn bei Frankfurt schätzt, dass die Heizkosten 2025 im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 0,7 Prozent gestiegen sind. Das ist eine geringe Zunahme verglichen mit dem Anstieg in anderen Regionen Deutschlands. Auch in Lübeck erwartet Techem einen weitaus höheren Kostenanstieg als in Kiel. Dieser liegt bei 5,8 Prozent.

Wetter und Preise fließen in Prognose ein

Die „Techem Atlas Heizkostenprognose 2025″ basiert auf Wetter- und Preisdaten und gibt einen Ausblick auf die erwartete Kostenentwicklung für die Heizperiode 2025/2026. Bei den Zahlen handelt es sich um eine Prognose, da die Abrechnung für 2025 noch nicht abgeschlossen ist.

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In keiner der 50 untersuchten Städte wird der Kostenanstieg geringer ausfallen als in Kiel. Heizöl-Bezieher in Kiel können sogar mit niedrigeren Kosten rechnen: Laut Übersicht sind diese um 5,1 Prozent gefallen. Fernwärme verteuerte sich am stärksten – um 4,9 Prozent. Die Kosten für Gas sind um 1,7 Prozent gestiegen und die für Strom zum Heizen um 1,2 Prozent.

Schleswig-Holstein mit geringstem Anstieg

Im bundesweiten Schnitt sind die Gesamtkosten für das Heizen im Mittel damit um 8,6 Prozent gestiegen. Besonders betroffen sind Haushalte mit Fernwärme (plus 13,2 Prozent) und Gas (plus 9,7 Prozent). Heizöl steigt nur moderat um 2,4 Prozent.

Die Studie zeigt zudem, dass Schleswig-Holstein das Bundesland mit dem geringsten Anstieg ist. Die Kosten liegen für 2025 schätzungsweise 2,4 Prozent höher als im Vorjahr. Am meisten hat sich Heizen in Baden-Württemberg (plus 14,2 Prozent), Sachsen (plus 13,3 Prozent) und Sachsen-Anhalt (plus 12,2 Prozent) verteuert.

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Obwohl die reinen Energiepreise laut Techem zum Teil gefallen sind, müssen sich die Verbraucher auf höhere Kosten einstellen. Der Grund dafür sind die kälteren Außentemperaturen in der Heizperiode. Dass Kiel und Schleswig-Holstein einen der geringsten Kostenanstiege haben, ist laut Techem wetterbedingt.

KN