Ein MRT-Gerät wird angeliefert

Stand: 14.01.2026 17:51 Uhr

Im Zentrum von Chemnitz entsteht gegenwärtig eine neue Poliklinik. Zur Zeit werden die einzelnen Abteilungen ausgestattet. Die Radiologie hat nun ein MRT und einen Computertomografen bekommen. Die tonnenschweren Geräte wurden von einem Kran hochgehievt.

Der Ausbau der neuen Poliklinik im Zentrum von Chemnitz geht voran. Am Mittwoch wurde für die Radiologische Praxis der neue Magnetresonanztomograf MRT geliefert. Der wiegt immerhin 3,7 Tonnen und musste in den 5. Stock des Neubaus an der Augustusburger Straße.

Das tonnenschwere MRT-Gerät für die Poliklinik Chemnitz wurde per Kran geliefert.

Kran statt Fahrstuhl für Koloss

Weil für die Anlieferung des High-Tech-Gerätes der Fahrstuhl nicht genutzt werden konnte, musste ein Kran verwendet werden. Das MRT wurde auf die Terrasse der 5. Etage gehievt und dann durch eine eigens geschaffene Wandöffnung in den Klinikneubau hineingeschoben. So konnten Fachleute den Riesenmagnet problemlos in der neuen Radiologische Abteilung installieren.

Für den Einbau von MRT und CT wurde ein großer Zugang zu den Räumen im fünften Stock geschaffen.

Künftig auch Termine für Berufstätige in Randzeiten

Auch der neue Computertomograf wurde mit einem Kran eingehoben. Das CT-Gerät kam in mehreren Einzelteilen nach oben. Der Medizinische Geschäftsführer der Poliklinik, Jan Ernstberger, sagte MDR SACHSEN, dass mit den neuen Geräten mehr Termine in Chemnitz vergeben werden können, vor allem auch für Berufstätige. Das heißt, es sollen künftig auch Termine in den frühen Morgenstunden sowie am späten Nachmittag möglich sein. Die Poliklinik sucht bis zum Start im Frühjahr 2026 neben Ärzten vor allem auch medizinisches Fachpersonal, wie etwa Radiologie-Assistenten.

Die neuen Geräte sind für den Betrieb der radiologischen Abteilung der Poliklinik in Chemnitz vorgesehen.

Die Poliklinik solle spätestens im Sommer voll besetzt sein, hieß es. Insgesamt werden dann 16 Fachrichtungen angeboten, von der Handchirurgie über den Augenarzt, Kinderarzt, Kardiologe bis hin zum Hautarzt. Und auch Therapiemöglichkeiten soll es in der Klinik geben. In die oberen Etagen ziehen Physio- und Ergotherapie sowie eine Logopädie ein. Das neue Haus soll laut Geschäftsführer Ernstberger die Patienten durch kurze Wege und eine bessere Vernetzung der Ärzte untereinander besser versorgen helfen.

MDR (mdc/maw)

Mitteldeutscher Rundfunk