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Es bleibt turbulent rund um Karim Adeyemi (23).

Der BVB-Star ist bei Schwarz-Gelb stets ein Thema – sowohl auf dem Rasen als auch abseits des Spielfelds. Auch beim 3:0-Sieg gegen Werder Bremen am Dienstagabend stach der Offensiv-Star unfreiwillig heraus.

Zum zweiten Mal hintereinander saß der Flügelspieler zunächst auf der Bank, erst in der 84. Minute wurde er für Fabio Silva (23) eingewechselt. Beim 3:3 in Frankfurt hatte er gerade einmal 14 Minuten auf dem Feld gestanden. Eine Überraschung: Denn ein in Topform spielender Adeyemi gilt als echter Unterschiedsspieler.

Doch es war nicht nur seine Spielzeit, die für Aufsehen sorgte. Nach dem Schlusspfiff am Dienstagabend fiel der deutsche Nationalspieler in den Katakomben auf. Bereits um 22:44 Uhr verließ er alleine den Kabinentrakt und machte sich – knapp 20 Minuten nach dem Abpfiff – auf den Weg aus dem Stadion. Erst rund 15 Minuten nach ihm verließen auch andere BVB-Profis wie Ersatzkeeper Alexander Meyer (34) das Stadion. Ein ungewöhnlicher Abgang.

Adeyemi-Flucht aus der BVB-Kabine

Klar ist: In den letzten Wochen sorgte Adeyemi weniger mit seinen sportlichen Leistungen für Schlagzeilen. Nach seinem Wutausbruch im Dezember beim 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach wurde er von Geschäftsführer Lars Ricken (49) und Sportdirektor Sebastian Kehl (45) zum Rapport gebeten. Die Strafe ließ nicht lange auf sich warten: eine saftige Geldbuße. Nach SPORT BILD-Informationen soll diese rund 90.000 Euro betragen haben.

Auch sportlich steht Adeyemi unter Druck. Trainer Niko Kovac (54) und die BVB-Führung beobachten mit Argusaugen, wie sich der Stürmer in den kommenden Monaten präsentiert. Seine Position im Team hat durch mehrere Vorfälle gelitten. Intern heißt es, der 23-Jährige stehe nun unter intensiver Beobachtung. Ein weiterer Fehltritt, ob disziplinarisch oder emotional, darf sich der Angreifer wohl nicht mehr leisten…